Aarburg
Sex-Vorfall bei Sozialen Diensten: Ammann will nun Prävention verstärken

Ein Mitarbeiter der Sozialen Dienste von Aarburg gestand sexuelle Handlungen mit einer Klientin. Ammann Hans-Ulrich Schär will nun mit präventiven Massnahmen verhindern, dass sich solch ein Vorfall wiederholt.

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Einem Mitarbeiter der Sozialen Dienste Aarburgs wurde wegen sexuellen Handlungen mit einer Klientin gekündigt. (Symbolbild)

Einem Mitarbeiter der Sozialen Dienste Aarburgs wurde wegen sexuellen Handlungen mit einer Klientin gekündigt. (Symbolbild)

Raphael Nadler

Im Sozialamt Aarburg ist nichts mehr, wie es war: Ein 52-jähriger Mitarbeiter hatte sexuelle Handlungen mit einer erwachsenen Klientin. Das kam für die Gemeinde völlig «unerwartet», sagt ein hörbar erschütterter Gemeindeammann Hans-Ulrich Schär in einer Stellungnahme bei Radio Inside.

Laut Schär habe sich die Klientin zuerst an die Opferhilfe gewendet; danach, so Schär, hätte er Kenntnis von den Vorfällen erhalten. Der Mitarbeiter sei mit den Vorwürfen konfrontiert worden, worauf er die sexuellen Handlungen eingestanden habe. «Wir haben ihn dann mit sofortiger Wirkung freigestellt und ihm gekündigt.»

Am Mittwochmorgen wurde sodann die Staatsanwaltschaft verständigt, worauf der beschuldigte Mitarbeiter abgeholt worden sei. Ob Straftaten vorlägen, müsse erst abgeklärt werden, sagte Elisabeth Strebel von der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau gegenüber Radio Inside.

Gemeindeammann Hans-Ulrich Schär bedauert die Vorfälle; die Klientin werde jetzt nicht nur von der Opferhilfe, sondern auch vom Chef des Sozialamtes Aarburg betreut. Schär betonte, dass «so etwas» keinesfalls mehr vorkommen dürfe; deshalb müsse es verstärkte präventive Massnahmen geben. (EF)