Aargau

Sechs Hügelzüge eignen sich für mindestens drei Windräder

Windenergie-Debatte im Kanton Aargau

Windenergie-Debatte im Kanton Aargau

Wo im Aargau elektrischer Strom mit Windenergie produziert werden soll, will der Regierungsrat im kantonalen Richtplan festlegen. Er schlägt dem Kantonparlament vor, sechs Standorte zur Genehmigung vor.

Der Regierungsrat hatte im Herbst 2012 eine Anpassung des Richtplans in die Anhörung gegeben, in der mögliche Gebiete für Windkraftanlagen bezeichnet werden. Aufgrund der zahlreichen und sehr kontroversen Anträge wurde die Vorlage überarbeitet. Nun muss der Grosse Rat entscheiden.

Ein möglicher Standort muss verschiedene Bedingungen erfüllen. So muss genügend Wind vorhanden sein, er darf in keinem Schutzgebiet liegen, zur nächsten Wohn- oder Mischzone muss ein Mindestabstand von 300 Metern bestehen, die Erschliessung und ein Stromanschluss müssen möglich sein.

Neuer Standort im Suhrenthal

Zudem müssen mindestens drei Anlagen pro Gebiet gebaut werden können, was bedeutet, dass ein Standort eine Ausdehnung von über einem Kilometer haben muss. Aufgrund dieser Kriterien kommen die folgenden Gebiete für Windkraftanlagen in Frage: Burg (Wölfliswil, Oberhof), Laubberg (Gansingen, Mettauertal), Wessenberg (Mettauertal), Heitersberg (Bellikon, Bergdietikon), Lindenberg (Beinwil/Freiamt) und Uf em Chalt (Staffelbach). Letzerer ist aufgrund der Eingaben neu aufgenommen worden. Der Standort Heitersberg wurde erweitert und der Standort Lindenberg mit einem bestehenden Konzept abgestimmt.

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