Aargauer Corona-News

Drei neue Fälle seit Montag ++ Regierungsrat entscheidet am 10. Juni über Aufhebung der Notlage im Aargau

Die Neuansteckungen bleiben weiterhin tief.

Die Neuansteckungen bleiben weiterhin tief.

Wie ist die Corona-Situation im Kanton Aargau? Die wichtigsten News finden Sie hier zusammengefasst.

28. Mai: Drei neue Corona-Fälle seit Montag

Seit Montag, 25. Mai wurden drei Personen neu auf das Coronavirus getestet Das meldet das Lagebulletin des Kantons Aargau. Damit liegen zurzeit 1201 bestätigte Fälle vor. Bisher
sind total 46 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben (1 mehr als am Montag, 25. Mai).
Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 1'120 Personen als geheilt.

Der Aargauer Regierungsrat zeigt sich erfreut über die wenigen Neuinfektionen: «Diese Zahlen zeigen eine erfreuliche und hoffentlich weiterhin anhaltende Entwicklung zur Normalität», stellt Landammann Markus Dieth fest, «der Regierungsrat begrüsst deshalb die gestern Mittwoch vom Bundesrat beschlossenen und bekannt gegebenen weitgehenden Lockerungen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus.» Es sei aber weiterhin sehr wichtig, dass die nach wie vor geltenden
Hygiene- und Abstandsregeln des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) diszipliniert eingehalten würden, so Dieth. 

Der Regierungsrat werde in den nächsten Tagen rechtliche und organisatorische Abklärungen
treffen und am Mittwoch, 10. Juni über den Zeitpunkt der Aufhebung der kantonalen Notlage im Kanton Aargau entscheiden und informieren.

27. Mai: Per sofort Wohnmobilverbot für wilde Camper

In den letzten Tagen wurden mehrfach Wohnmobile auf dem Parkplatz beim Strandbad in Beinwil am See abgestellt. Die Wohmobile hätten teils mehrere Parkplätze in Beschlag genommen, teilt die Gemeinde mit. Campieren auf öffentlichem Grund sei nicht erlaubt, mahnt der Gemeinderat. Er hat deshalb per sofort ein Wohnmobil-Parkverbot beim Strandbad verfügt. Zudem darf auf dem Parkplatz beim Chrosihus nur noch maximal vier Stunden parkiert werden. Die Campingplätze sind in der Schweiz nach wie vor geschlossen. (az)

27. Mai: Schwarzstorch auf Coronero getauft

Die Coronakrise zeigt auch bei der Namensfindung Wirkung: Der Schwarzstorch in der Storchenstation in Möhlin hat den Namen Coronero bekommen. (az)

25. Mai: Ein weiterer Corona-Todesfall im Aargau, 120 Personen isoliert oder in Quarantäne

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist im Kanton Aargau seit dem vergangenen Mittwoch um vier auf 1198 gestiegen. 45 Menschen sind bislang an Covid-19 gestorben. Das ist eine Person mehr als am Mittwoch. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass im Aargau rund 1110 Erkrankte geheilt sind. Damit dürfte die Zahl der noch aktiven Erankungen zwischen 40 und 50 liegen. 6 Personen sind zurzeit hospitalisiert. Davon wird eine Person auf der Intensivstation künstlich beatmet.

Zurzeit sind gemäss dem Lagebulletin der Aargauer Coronavirus-Task-Force 33 erkrankte Personen isoliert und 91 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. "Als mögliche Infektionsorte wurden im Wesentlichen der Arbeitsplatz, die Familie sowie die Nachbarschaft angegeben", heisst es im Bulletin.

Das nächste Lagebulletin ist für den kommenden Donnerstag angekündigt. Neu wird es nur noch an den Tagen veröffentlicht, an denen die Task Force eine Telefonkonferenz durchführt. Das ist rund zwei Mal wöchentlich. (mwa)

25. Mai: Der FC Aarau startet wieder ins Training

Die Reportage aus dem Training lesen Sie später auf www.aargauerzeitung.ch

25. Mai: Untersiggenthal überrascht Senioren mit Blumenaktion

Raphaela Erne (l.) und Michelle Burkart gehörten zu den rund 60 Freiwilligen, die Blumen verteilten.

Raphaela Erne (l.) und Michelle Burkart gehörten zu den rund 60 Freiwilligen, die Blumen verteilten.

Weil ein Seniorenausflug wegen der Coronakrise abgesagt werden musste, erhielten alle über siebzigjährigen Personen aus Untersiggenthal am Samstag als kleine Entschädigung einen Gruss von der Gemeinde – in Form einer eingetopften Blume.

Die Aktion wurde von Bettina Kofel, Mitarbeiterin der Gemeindekanzlei, als Überraschung geplant. Sie hatte rund 800 Fleissige Lieschen bei der lokalen Gärtnerei Hospenthal bestellt und liess an den Töpfen kleine Grussschilder anheften. Mehr lesen Sie hier.

20. Mai: Trotz Corona viel los in der Aarauer Altstadt

Am Mittwoch um 21 Uhr waren rund 650 Leute auf den Gassen der Aarauer Altstadt und es wurden minütlich mehr. Viele Gastronomen haben abends geschlossene Nachbarsgeschäfte in Absprache mit der Stadt gefragt, ob sie den Platz vor ihren Geschäften für zusätzliche Tische nützen dürfen, wodurch nun deutlich mehr Leute auf den Gassen einen Sitzplatz finden als sonst üblich. Das schöne Wetter tat sein übriges.

Aktiv war auch die Polizei, die mit mindestens einer dreiköpfigen Patrouille unterwegs war. Sehr geordnet lief das Nachtleben zur Abendstunde auch vor dem Platzhirsch ab, der sich Kritik ausgesetzt sah, nachdem das Lokal an mehreren Abenden die Regeln nicht eingehalten hat. Erleichtert wurde das dadurch, dass der Platzhirsch dazu ausnahmsweise den öffentlichen Durchgangsweg vor dem Lokal mit Absperrgittern verbarrikadieren durfte.

So begingen die Aarauerinnen und Aarauer den Auffahrts-Vorabend in der Altstadt:

20. Mai: Sieben Neu-Infizierte – 37 in Isolation

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt im Aargau um sieben weitere Fälle seit Dienstag, wie der kantonale Führungsstab im Lagebulletin mitteilt. Aktuell liegen nun insgesamt 1194 positiv getestete Fälle vor. Davon gelten gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes rund 1090 Personen wieder als geheilt.

Elf Infizierte befinden sich zurzeit im Spital. Zwei liegen auf der Intensivstation und müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl der Todesopfer liegt unverändert bei 44.

Die Kompetenz- und Koordinationsstelle CONTI betreut am Mittwoch 37 infizierte Personen. Das sind vier mehr als am Vortag. Die Zahl der engen Kontaktpersonen steigt um 8 auf 88. Die neuinfizierten Personen müssen sich in Isolation, die engen Kontaktpersonen in Quarantäne begeben. Als mögliche Infektionsorte wurden im Wesentlichen der Arbeitsplatz, die Familie sowie die Nachbarschaft angegeben.

Im Kanton Aargau sind bis jetzt 175 Ansteckungen pro 100'000 Einwohner aufgetreten (in der Vorwoche waren es 172.7 Ansteckungen). "Unverändert ist der Aargau im interkantonalen Vergleich schwach von der Pandemie betroffen", heisst es im Lagebulletin weiter. Weniger stark betroffen seien nur die Kantone Luzern, Zug, Solothurn, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen.

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19. Mai: 2 Neu-Infektionen – 80 Personen in Quarantäne

Seit Montag haben sich im Kanton Aargau zwei Personen mit dem Coronavirus infiziert. Damit liegen zurzeit 1187 bestätigte Fälle vor, wie aus dem Lagebulletin des kantonalen Führungsstabs hervorgeht. Rund 1085 Personen gelten gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes als geheilt.

10 Personen befinden sich derzeit im Spital, 4 davon auf Intensivstationen. 2 Personen müssen künstlich beatmet werden. Die Anzahl der Todesopfer im Aargau liegt unverändert bei 44.

Die Kompetenz- und Koordinationsstelle CONTI betreut am Dienstag 32 infizierte Personen. Das sind 10 mehr als am Vortag. Die Zahl der engen Kontaktpersonen ist auf 80 gesunken, da sich laut CONTI durch Abklärungen gezeigt habe, dass einige enge Kontaktpersonen doch nicht im Kontakt mit den infizierten Personen standen.

Als möglich Infektionsorte wurden im Wesentlichen der Arbeitsplatz, die Familie sowie die Nachbarschaft angegeben. 

18. Mai: Ein weiterer Todesfall seit Freitag

Seit Freitag ist eine weitere Person im Aargau an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 44. Aktuell liegen 1185 bestätigte Fälle vor, wie aus dem kantonalen Lagebulletin hervorgeht. Das sind acht mehr als am Freitag. Von diesen 1185 Fällen gelten gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes 1075 Personen als geheilt, also rund 90 Prozent. 

Sieben Infizierte befinden sich zurzeit im Spital. Eine liegt auf der Intensivstation und muss künstlich beatmet werden. Seit vergangenem Montag setzt der kantonsärztliche Dienst wieder auf Contact Tracing. Seither hat die Kompetenz- und Koordinationsstelle CONTI 22 infizierte Personen und 82 enge Kontaktpersonen betreut. Als mögliche Infektionsorte wurden im Wesentlichen der Arbeitsplatz, die Familie sowie die Nachbarschaft angegeben.

18. Mai: "Frag de Landamme"-Anlass Ende Mai in Brugg abgesagt 

Seit einer Woche dürfen Restaurants wieder Gäste empfangen. Der Landammann-Stammtisch mit Markus Dieth, der Ende Mai im Restaurant Gotthard in Brugg stattgefunden hätte, wird nun jedoch abgesagt und auf September verschoben. "Die einzuhaltenden Schutzmassnahmen seitens Bund und GastroSuisse lassen einen "Frag de Landamme"-Anlass nicht zu", teilt der Kanton mit. Insbesondere sei es nicht möglich, Gästegruppen zu vermischen. "Ich bin jedoch optimistisch, dass der Landammann-Stammtisch im Juni unter Einhaltung der Schutzmassnahmen stattfinden kann", wird Markus Dieth in der Mitteilung zitiert.

16. Mai: Grenzzäune sind weg: «Mir kommen die Tränen»

«Mir kommen die Tränen, nach der langen Absenz wieder beim Nepomuk zu stehen», sagt ein sichtlich gerührter Hannes Burger. Nepomuk, das ist die Figur mitten auf der Laufenbrücke in Laufenburg. Seit Mitte März war die Brücke nicht mehr begehbar; Metallgitter an beiden Brückenköpfen verhinderten den Zugang. «Laufenburg war noch nie so geteilt», sagt Janka Gefferth.

Die Menschen in den Grenzstädten sind erleichtert, dass nun der Alltag langsam zurückkehrt. Noch bis Mitte Juni gibt es allerdings Einschränkungen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Die (gesperrten) Aargauer Grenzübergänge während der Corona-Pandemie in Bildern:

16. Mai: Corona-Demonstration im Kasinopark

Die Kundgebung verlief friedlich.

Die Kundgebung verlief friedlich.

Eine kleine Gruppe von rund zwei Dutzend Personen hat sich im Kasinopark Aarau zu einer Kundgebung gegen die Coronamassnahmen versammelt. Sie zeigten Transparente, sprachen Passanten an, sangen ein Lied - und verhielten sich absolut friedlich. Die Kantonspolizei war mit einm Aufgebot von rund einem Dutzend Personen vor Ort, ermahnte die Demonstranten zum Einhalten der Abstandsregeln und führte Gespräche mit ihnen. Hier lesen Sie den ganzen Artikel. (fh)

Coronademo in Aarau

Coronademo in Aarau

Rund zwei Dutzend Personen protestieren friedlich gegen Corona-Massnahmen.

16. Mai: Endlich wieder Markt in Aarau – aber er ist "eingesperrt"

Nach neun Wochen Entzug erwachte Aarau am Samstag endlich wieder mit dem Wochenmarkt. Mit einem tollen Frühlingsangebot - aber halt ganz anders. Jede Menge Plexiglas und Desinfektionsspender. Zudem ist der Markt räumlich viel grösser, damit das Social Distancing eingehalten werden kann. Er findet nicht nur im Graben (nur eine Reihe Stände), sondern auch am Holzmarkt, auf dem Schlossplatz und in der Laurenzenvorstadt statt. Aber er ist "eingesperrt" mit rotweissen Bändern mit der Aufschrift Sperrzone. Und an den Eingängen werden die Kunden elektronisch gezählt wie in den Warenhäsern. Der guten Stimmung tut dies aber keinen Abbruch: Hauptsache, die Fans haben ihn wieder, den Markt. (uhg)

15. Mai: Drei weitere Corona-Fälle im Aargau – wieder mehr Hospitalisierte

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle ist im Aargau am Freitag um drei auf 1177 gestiegen. Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert bei 43. Zwölf Erkrankte liegen derzeit im Spital. Das sind zwei mehr als am Donnerstag. Am Mittwoch war mit acht Hospitalisierten ein zwischenzeitlicher Tiefststand erreicht worden. Derzeit wird eine Person auf der Intensivstation künstlich beatmet. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass rund 1060 Erkrankte wieder geheilt sind. (mwa)

15. Mai: Klimastreiks in Baden und Aarau

In Aarau und Baden und weiteren Schweizer Städten haben am Freitagmittag Aktivistinnen und Aktivisten für einen griffigeren Klimaschutz protestiert. Um 11.59 Uhr zog je eine kleine Gruppe durch die Städte und machte Lärm. Die Zeit war bewusst gewählt: Es sei nicht mehr fünf, sondern ein vor zwölf, schreiben die Aktivisten in einer Mitteilung. Nach der Coronakrise dürfe man nicht zur Normalität zurückkehren, "wenn Normalität bedeutet, ungebremst in eine Klimakrise zu rasen."

In Aarau nahm die Stadtpolizei bei einer Kontrolle die Personalien von fünf Aktivisten auf. Demonstrationen gelten als Veranstaltungen und sind darum verboten. Stadtpolizei-Leiter Daniel Ringier sagt: "Was die Corona-Thematik anbelangt, haben sich die Kontrollierten korrekt verhalten." Sie hätten den nötigen Abstand untereinander eingehalten und Schutzmasken getragen. Die Stadtpolizei Baden führte keine Kontrolle durch. (mwa)

14. Mai: Ein weiterer Corona-Todesfall im Aargau

Seit gestern Mittwoch ist eine weitere Person an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Aargau auf 43, wie aus dem kantonalen Lagebulletin hervorgeht. Insgesamt liegen im Kanton 1174 bestätigte Fälle vor – fünf mehr als am Vortag. Rund 90 Prozent der positiv Getesteten oder 1060 Personen gelten gemäss Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes als geheilt. 

Zehn Infizierte befinden sich aktuell im Spital, wovon eine Person auf der Intensivstation liegt und künstlich beatmet werden muss. Eine weitere Person ist auf der Überwachungsstation.

Seit Montag setzen die Kantone wieder auf Contact Tracing. "Die Ansteckungen der bisher kontaktierten Personen erfolgten hauptsächlich in der Nachbarschaft, im Familienkreis und am Arbeitsplatz", schreibt der kantonale Führungsstab.

14. Mai: Aarauer Wochenmarkt findet wieder statt

Im Zuge der Lockdown-Lockerungen findet der Aarauer Wochenmarkt diesen Samstag wieder statt. Um die Schutzmassnahmen umsetzen zu können, wird die Fläche des Marktgeländes um 1400 auf 4400 Quadratmeter erweitert, wie die Stadt Aarau in einer Mitteilung schreibt.

Holzmarkt, Graben, Schlossplatz sowie Laurenzenvorstadt gelten ab dem 16. Mai und bis auf Weiteres als feste Verkaufsstandorte. Der Einlass erfolgt im Tröpfchensystem. Die Marktstände sind mit zwei Meter Abstand zueinander platziert. Pro Verkäuferin oder Verkäufer ist eine Kundin oder ein Kunde gestattet; auf Selbstbedienung muss verzichtet werden. Das bargeldlose Bezahlen wird bevorzugt, dabei kann unter anderem die App Twint genutzt werden, heisst es weiter.

13. Mai: Zwei weitere Fälle – nur noch eine Person auf der Intensivstation

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle ist im Aargau am Mittwoch um zwei auf 1169 gestiegen. Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert bei 42. Acht Personen liegen derzeit im Spital, wovon eine Person auf der Intensivstation künstlich beatmet wird. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass rund 1045 der Erkrankten wieder geheilt sind. (mwa)

13. Mai: Badener Wochenmarkt findet wieder statt

Ab Samstag kann auf dem Badener Wochenmarkt wieder eingekauft werden.

Ab Samstag kann auf dem Badener Wochenmarkt wieder eingekauft werden.

Im Zuge der Lockdown-Öffnung kehrt auch in Baden ein Stück Normalität zurück. So wird der Badener Wochenmarkt am Samstag, 16. Mai, erstmals wieder durchgeführt. Dies lässt die Stadt in einer Medienmitteilung verlauten. Unter Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen wird der Markt in der Weiten Gasse, dem Schlossbergplatz und in der Badstrasse von 7 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet sein.

In der Cordulapassage wiederum ist der Markt bis 13 Uhr zugänglich. Das vor Ort geltende Schutzkonzept basiert auf den Vorgaben des Schweizerischen Obstverbandes. Zwischen den Marktständen gilt es, die Abstände einzuhalten. Aus diesem Grund werden die regionalen Marktfahrenden ihr Angebot neu auch in der Badstrasse zum Verkauf anbieten. (az)

12. Mai: Vier weitere Todesfälle im Aargau

Im Kanton Aargau sind bislang 42 Menschen an Covid-19 gestorben. Das sind vier mehr als am Montag. Dieser im Vergleich starke Anstieg sei auf die verspätete Meldung der Todesfälle zurückzuführen, schreibt der Kantonale Führungsstab im Lagebulletin.

Seit Montag ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle um vier auf 1167 gestiegen. Neun Personen liegen zurzeit im Spital, wovon zwei auf Intensivstationen künstlich beatmet werden. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass im Aargau rund 1040 Erkrankte inzwischen geheilt sind. (mwa)

12. Mai: "Es gibt Schulen, die noch heute kein Schutzkonzept haben"

Am Montag hat im Aargau die Schule mit Ganzklassen wieder begonnen. "Ich hatte viele positive Rückmeldungen von Lehrpersonen, die erzählen, wie sich die Kinder darüber freuen, wieder in der Schule zu sein", sagt Philipp Grolimund, Co-Präsident des Verbands Aargauischer Schulleiterinnen- und Schulleiter. Noch läuft aber nicht alles rund, wie Elisabeth Abbassi, Präsidentin des Aargauischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands, am Montagabend zu Tele M1 sagte: "Ich habe für ein paar Schulen ein extrem schlechtes Gefühl. Es gibt Schulen, die noch heute kein Schutzkonzept haben. Das finde ich skandalös." (mwa)

Schüler strömen zurück in die Klassenzimmer

Die Reportage von Tele M1 am ersten Schultag nach dem Teil-Lockdown.

11. Mai: Sieben Coronafälle und ein Todesfopfer mehr

Im Kanton Aargau ist die Gesamtzahl der Coronafälle seit gestern Sonntag um sieben auf 1163 gestiegen. Der Kantonsärtzliche Dienst schätzt, dass derzeit noch rund 130 Menschen krank sind. Die übrigen Menschen, die sich angesteckt haben, dürften geheilt sein.

38 Menschen sind bisher an der Krankheit gestorben. Das ist eine Person mehr als am Freitag. Am Samstag wurden vier, am Sonntag drei Neuansteckungen gemeldet. 14 Personen liegen derzeit im Spital. Davon werden zwei auf Intensivstationen künstlich beatmet. (mwa)

11. Mai: Seniorengruppe geniesst erstes Mittagessen auswärts

Heute Montag durften die Restaurants ihre Türen nach der langen Coronapause wieder öffnen. So auch die "Linde", das Panoramarestaurant in Büttikon. Die schöne Aussicht genoss eine Gruppe Senioren gleich am ersten Mittag. "Normalerweise essen wir gemeinsam an einem langen Tisch. Jetzt mussten wir uns eben auf mehrere Tische aufteilen, um den Coronavorschriften zu entsprechen. Aber es freut uns dennoch, dass wir endlich wieder gemeinsam essen können", erzählt eine der Seniorinnen.

Das Servicepersonal steht zwei Meter vom Tisch entfernt, um die Bestellung aufzunehmen – natürlich mit Schutzmaske. Und an jedem Tisch gibt es, wenn möglich, nur eine Menükarte, denn die müssen nach jedem Gast vernichtet werden. Servieren muss das Personal natürlich trotzdem am Platz und kommt den Gästen dadurch näher als zwei Meter. "Wir wechseln aber nach jedem Service die Kleidung komplett", erklärt Doreen Helbig, Chef de Service der "Linde". Also nicht nach jedem Kunden, präzisiert sie lachend, sondern nach dem Mittagsservice beispielsweise.

Abgesehen von den maskierten Serviceangestellten und der ungewohnten Art, auf Distanz zu bestellen, fühlt sich das Essen im Restaurant aber an wie immer. Nach wenigen Minuten hat man Corona vollkommen vergessen. Ein schönes Gefühl von Normalität nach acht Wochen Isolation. Alles, was zählt, sind die Tischgespräche und das unglaublich feine Himbeerdressing. (aw)

11. Mai: Die ersten Besucherinnen und Besucher strömen ins Shoppi Tivoli

Weniger als zehn Prozent der Läden im Spreitenbacher Shoppingcenter waren in den letzten Wochen offen. Das hat sich am Montag geändert, als das Shoppi um neun Uhr die Türen öffnete. "Viele Leute tragen Masken", berichtet AZ-Reporterin Larissa Gassmann vor Ort. Was ihr auffällt: "Wenn man reinkommt, schlägt einem der Geruch von Desinfektionsmittel entgegen."

Centerleiter Patrick Stäuble ist mit dem Start zufrieden: "Was ich um 9 Uhr gesehen habe, ist sehr gut für einen Montag." Das habe er nicht erwartet. Mit einem Besucheraufkommen wie vor der Coronakrise rechnet er indes noch nicht: "Wenn wir 80 Prozent der Besucher eines normalen Montages hätten, wäre das schön." (mwa)

Die Reportage aus dem Shoppingcenter finden Sie hier.

11. Mai: Badener Museen öffnen schrittweise

Sowohl das Historische Museum Baden als auch das Museum Langmatt, das in dieser Saison sein 30-Jahr-Jubiläum mit einer grossen Jubiläumsausstellung feiert, öffnen am Dienstag, 12. Mai, wieder ihre Türen – unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln sowie eines umfassenden Schutzkonzeptes. Der Kunstraum Baden ist ab dem 13. Mai wieder offen, das Schweizer Kindermuseum ab dem 19. Mai, jeweils ebenfalls mit einem Schutzkonzept. Informationen zum sicheren Besuch in den Museen finden sich auf den Museumswebsites. (az)

8. Mai: Erneut vier Fälle mehr im Aargau

Die Gesamtzahl der Corona-Fälle ist im Kanton Aargau am Freitag um vier auf 1149 gestiegen. Davon sind 86 Prozent (990 Erkrankte) wieder genesen, wie der Kantonsärztliche Dienst schätzt. Die Zahl der Todesopfer stagniert bei 37. 16 Personen befinden sich im Spital, wovon drei auf der Intensivstation künstlich beatmet werden.

8. Mai: Im kantonalen Pro-Kopf-Vergleich liegt der Aargau im unteren Drittel

Mit 168,5 Fällen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurde der Aargau im Kantonsvergleich eher schwach vom Coronavirus getroffen. Zuoberst in der Tabelle erscheinen die stark betroffenen Kantone Genf (1033,1 Fälle) und Tessin (913,3).

8. Mai: Aargauer Kunsthaus öffnet am Dienstag

Das Aargauer Kunsthaus empfängt ab dem 12. Mai wieder Besucherinnen und Besucher. Auch das Kunsthaus-Café ist wieder offen. "Wir freuen uns sehr darauf, bald wieder Menschen im Haus zu sehen", sagt Sandra Walder, Direktorin ad interim, in einer Grussbotschaft. Zum Schutz der Besucher folge man einem Schutzkonzept, das sich auf die Vorgaben des Kantons Aargau und des Bundes stütze. Unter anderem gelte es, die Abstandsregel von zwei Metern einzuhalten. Mehrere Desinfektionsmittel stünden bereit. Zu sehen sind die Ausstellungen "Sammlung Werner Coninx - Eine Rundschau", "Denise Bertschi - Manor Kunstpreis 2020" und "CARAVAN 1/2020: Dominic Michel". Das digitale Angebot ist weiterhin auch von Zuhause aus zugänglich. (mwa)

7. Mai: Vier neue Fälle und ein weiteres Todesopfer

Die Zahl der bisher offiziell bestätigten Corona-Fälle im Kanton Aargau ist am Donnerstag um vier auf 1145 gestiegen. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass sich rund 85 Prozent der Infizierten erholt haben. 37 Menschen sind an Covid-19 verstorben, wie der Kantonale Krisenstab mitteilt. 19 Erkrankte befinden sich im Spital, wovon vier auf der Intensivstation liegen und künstlich beatmet werden.

7. Mai: Krisenstab prognostiziert erneuten Anstieg der Fälle im Juli

Auf der Basis der bisherigen Entwicklung hat der Kantonale Kristenstab folgende Prognose für die nächsten vier Monate aufgestellt. Demnach flacht die Kurve im Juni ab, steigt allerdings im Juli nochmals auf das heutige Niveau an.

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Die blaue Linie bildet die erfassten Infektionen pro Woche ab. Die rote Linie beinhaltet auch die geschätzte Dunkelziffer. Der Krisenstab geht nicht davon aus, dass es in den nächsten Monaten zu einer Überforderung des Aargauer Gesundheitswesens kommt. Ausser, eine zweite, starke Welle würde beginnen.

Auch für eine zweite Welle wurde ein Szenario erarbeitet. Dabei stützte sich der Führungsstab auf den Ablauf der ersten Welle im Kanton Genf im März/April/Mai. «Gemäss diesem Szenario könnte das Aargauer Gesundheitswesen relativ rasch Engpässe aufweisen», heisst es im Bulletin. Die Kapazität von 100 Intensivpflegeplätzen wäre gemäss diesem Szenario bereits am 11. Juni ausgeschöpft.
Der Führungsstab nimmt an, dass der Bundesrat rasch nach Beginn der zweiten Welle wiederum einschränkende Massnahmen anordnen würde, welche dann verzögert ab Mitte Juni wieder zu einer Entlastung führen würden.

7. Mai: Aarauer Gastro-Betriebe erhalten mehr Platz

Die Stadt Aarau erlaubt Gastrolokalen, ohne Zusatzbewilligung mehr Aussenraum für die Bewirtschaftung zu nutzen. Profitieren sollen Betriebe, die am 11. Mai wieder öffnen dürfen, die bewilligte Anzahl Sitzplätze aber wegen der bestehenden Abstandsregeln nicht ausschöpfen können.

Erweiterungen könnten dort umgesetzt werden, wo genügend Platz vorhanden sei, teilt die Stadt am Donnerstag mit. Als Grundlage für eine mögliche erweiterte Nutzung gelten die Baubewilligung und die Bewilligung der Gewerbepolizei mit erlaubter Platzzahl. Die Beizerinnen und Beizer müssen vorgängig die Zustimmung der Nutzer der betroffenen Nachbarsliegenschaften einholen.

6. Mai: Sechs weitere Neuansteckungen 

Seit Dienstag liegen im Aargau sechs weitere bestätigte Corona-Fälle vor. Damit steigt die Zahl der Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, auf insgesamt 1141 Fälle an. Davon gelten gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes rund 960 Personen als wieder geheilt. Das entspricht rund 84 Prozent aller Fälle.

24 Infizierte befinden sich zurzeit im Spital. Fünf Personen liegen auf Intensivstationen und müssen künstlich beatmet werden. Zwei weitere sind auf Überwachungsstationen. 

Bisher sind total 36 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben.

6. Mai: Emmi leistet Überstunden für den Kafi Crème

Kafirähmli, Milch und Butter – ab Montag brauchen Beizen all diese Produkte wieder. Für die Mittelland Molkerei AG in Suhr (Emmi) bedeutet das Überstunden. «Aktuell beschäftigen uns die Produktion und Logistik für die Wiedereröffnung der Restaurants stark», sagt Sprecherin Sibylle Umiker. Das, und der Wiederaufbau des Fertigproduktelagers, das in den letzten Wochen geschrumpft ist.

Jährlich werden in Suhr 226 Millionen Liter Milch zu Butter, Milch und Rahm für Detailhandel und Nahrungsmittelindus­trie verarbeitet. Laut Umiker läuft der Betrieb auf Volltouren, auch wenn Corona ihn umgekrempelt hat: «Die Verschiebung des Konsums von der Gastronomie nach Hause und der Wegfall des Einkaufstourismus zeigen sich bei den in Suhr hergestellten Basis-Milchprodukten sehr deutlich.» Während Gastronomieprodukte (andere Verpackungseinheiten) kaum mehr gefragt waren, gingen sehr grosse Mengen in den Detailhandel. Wegen dieser Verlagerung stehen einzelne Anlagen in Suhr still, während andere seit Wochen auf Volllast laufen. Das verlangt von den 360 Angestellten nicht nur Flexibilität, sondern auch Mehreinsatz, beispielsweise an den Wochenenden. «Es ist offensichtlich, dass unsere Mitarbeitenden ihren Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung mit Milchprodukten leisten wollen», so Betriebsleiter Bruno Brücker. (ksc)

5. Mai: Nur zwei Neuansteckungen seit dem Vortag

Der kantonale Führungsstab verzeichnet so wenige Neuansteckungen wie seit Beginn der Pandemie nicht mehr: Seit gestern Montag liegen nur zwei neue laborbestätigte Corona-Fälle vor, wie aus dem Lagebulletin hervorgeht. Damit steigt die Zahl im Aargau auf insgesamt 1135 Fälle. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten rund 940 Personen wieder als geheilt.

23 Infizierte befinden sich aktuell im Spital. Fünf Personen werden auf Intensivstationen behandelt, wovon vier künstlich beatmet werden müssen. Drei weitere liegen auf der Überwachungsstation. Die Zahl der Todesfälle bleibt im Vergleich zum Vortag unverändert bei 36.

168 Angehörige des Zivilschutzes, 21 Angehörige der Armee und 30 Angehörige des Zivildienstes  unterstützen zurzeit verschiedene aargauische Spitäler und Pflegeheime in den Bereichen Betreuung, Pflege, Logistik und Personenlenkung.

Mit den Lockerungsmassnahmen sei auch das Verkehrsaufkommen im Aargau wieder merklich angestiegen, heisst es im Lagebulletin weiter. Entsprechend verzeichne die Polizei auch eine Zunahme der Strassenverkehrsunfälle.

4. Mai: Zwei weitere Corona-Todesfälle – 1133 bestätigte Fälle

Seit Freitag sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 36, wie aus dem kantonalen Lagebulletin hervorgeht. Insgesamt liegen im Aargau zurzeit 1133 bestätigte Fälle vor. Davon sind gemäss einer Schätzung des Kantonsäzrtlichen Dienstes rund 940 wieder geheilt. Das entspricht knapp 83 Prozent aller Fälle.

38 Infizierte befinden sich aktuell im Spital, 5 Personen auf Intensivstationen, wovon 4 künstlich beatmet werden müssen. Zwei weitere Personen liegen auf der Überwachungsstation.

Die Polizei führte auch am Wochenende Kontrollen durch. Beanstandungen gab es keine. Die kontrollierten Läden und Geschäfte hielten sich an die Vorgaben des Bundes und setzten ihre Schutzkonzepte um. Auch in der Bevölkerung kam es nur zu wenigen Verstössen. Der kantonale Führungsstab führt dies auf das schlechte und kühle Wetter über das Wochenende zurück.

"Auch eine Woche nach den ersten Lockerungsschritten sind die Fallzahlen der Neuinfektionen noch nicht angestiegen", schreibt der kantonale Führungsstab in der Mitteilung. Aufgrund der Inkubationszeit von 5 bis 14 Tagen sei es für eine fundierte Einschätzung jedoch noch zu früh. Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten die Verhaltensregeln diszipliniert umzusetzen. Insbesondere bleibt die Empfehlung bezüglich Arbeiten im Homeoffice bestehen. "Wie die neusten Entwicklungen in Dänemark aufzeigen, könnten die geplanten nächsten Lockerungen erst zu einem späteren Zeitpunkt angeordnet werden", heisst es weiter.

1. Mai: 1 weiterer Todesfall – 1112 Infektionen, 80 Prozent geheilt

Im Kanton Aargau ist eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, wie der Kantonale Führungsstab mitteilt. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 34. Mit weiteren Fällen müsse gerechnet werden.

Insgesamt lägen derzeit 1112 bestätigte Fälle vor. Das sind 4 mehr als am Donnerstag. Die Zahl der hospitalisierten Personen liegt nahezu unverändert bei 34. Auf Intensivstationen befänden sich 11 Personen, wovon 8 künstlich beatmet werden müssen.

Wie der Kanton weiterhin mitteilt ist der Aargau im interkantonalen Vergleich schwach von der Pandemie betroffen. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten rund 890 Personen als geheilt.

1. Mai: Lenzburg gewährt zinslose Darlehen für Mieter

Die Stadt Lenzburg investiert Zeit und bis eine halbe Million Franken in ein Schmiermittel für die Verhandlungen zwischen coronageschädigten Mietern und Vermietern.

Der Stadtrat hat beschlossen, dass die Stadt einerseits bei den Gesprächen zwischen den Vermietern und Mietern hilft. Andererseits gewährt sie als Anreiz ein zinsloses Darlehen im Umfang von 50 Prozent der erlassenen Miete. Das Geld fliesst direkt an den Vermieter. 

Ein Beispiel: Mietzinsnachlass (für die Zeit März bis August) 6000 Fr. Zusätzlich gibts ein Darlehen von 3000 Fr (ausbezahlt an Vermieter). Dieses muss die Kleinfirma (bis 10 Stellen) innert dreier Jahre zurückzahlen. Sie kommt kurzfristig in den Genuss von 9000 Franken (davon 6000 Franken für immer) (uhg)

1. Mai: Ortsbürgergemeindeversammlung Aarau abgesagt 

Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 20. April beschlossen, die Sommer-Ortsbürgergemeindeversammlung vom 15. Juni nicht durchzuführen, wie die Stadt Aarau mitteilt. Die Absage erfolge aufgrund der aktuellen Corona-Lage. Die vorgesehenen Traktanden werden in der Winter-Gemeindeversammlung behandelt, die am 16. November stattfinden soll.

Auch die Generalversammlung des Vereins Wildpark Roggenhausen vom 14. Juni müsse aufgrund der aktuellen Corona-Lage abgesagt werden.

30. April: 1108 Coronafälle, 33 Personen im Spital, keine neuen Todesfälle

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 1108 bestätigte Fälle vor. Das sind neun mehr als am Vortag. Todesfälle sind seit gestern keine mehr hinzugekommen. Damit sind bisher total 33 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. Dies geht aus dem aktuellen Lagebulletin des Kantons hervor. Mit weiteren Fällen müsse gerechnet werden.

33 Personen sind zurzeit im Spital. Davon werden 9 Personen auf Intensivstationen behandelt, wovon
8 Personen künstlich beatmet werden müssen. Derzeit sind 1 Personen auf der Intermediate Care
Unit/Überwachungsstation. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau
rund 870 Personen als geheilt.

30. April: Alle vier traditionellen Aargauer Kinderfeste fallen ins Wasser

Wegen der Corona-Pandemie finden die traditionellen Kinder- und Jugendfeste in Aarau, Brugg, Lenzburg und Zofingen in diesem Jahr nicht statt. Das haben die vier Städte als Folge des bundesrätlichen Verbots von Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen beschlossen. (sda)

Infogram: Coronavirus im Aargau - die offiziellen Zahlen

30. April: Brugg sagt alle Jugendfestaktivitäten für dieses Jahr ab

Der Brugger Stadtrat hat am Mittwoch an seiner Sitzung die Absage des Jugendfestes 2020 aufgrund der
Covid-19-Pandemie beschlossen. "Der Entscheid wurde nach sorgfältiger Abwägung und in Absprache mit der Schulleitung gefällt", schreibt die Behörde in einer Mitteilung. 

Hier finden Sie den Artikel dazu.

30. April: Maienzug in Aarau abgesagt – Stadt will andere feierliche Akzente setzen

Der Maienzug in Aarau wird dieses Jahr nicht stattfinden. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadt hervor. Seit der Verkündung der ausserordentlichen Lage habe die Maienzugkommission und der Stadtrat sämtliche Optionen für den diesjährigen Maienzug geprüft und diskutiert. Zum Schutz der Bevölkerung werde nun auf die Durchführung des Maienzugs verzichtet.

Lesen Sie hier die Meldung.

Frühere Nachrichten rund um das Coronavirus im Aargau finden Sie hier.

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