Feuer und Wasser
Schülerinnen und Schüler sind Feuer und Flamme für Prävention

Im Zivilschutzausbildungszentrum in Eiken demonstrieren Spezialisten der Feuerwehr, wie Aargauer Schülerinnen und Schüler mit Feuer und Wasser richtig umgehen. Die 4.- und 5.-Klässler sind eifrig dabei, wenn sie selber Hand anlegen dürfen.

Adrian Hunziker
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Auf einem Parcours, den auch Feuerwehrleute durchlaufen
11 Bilder
Die Schüler sind eifrig mit dabei
Vorbereitungen zum Löschen eines Brandes
Zielen will auch gelernt sein
Wasser marsch!
Andere Schülerinnen und Schüler sorgen für Wassernachschub
Alle Kinder dürfen auch einen Pfannenbrand löschen
Die Spezialisten schauen, dass nichts passiert
Die Kids sind eifrig mit dabei beim Erforschen
AGV-Schülertage Feuer und Wasser
Ein Pfannenbrand wird gelöscht

Auf einem Parcours, den auch Feuerwehrleute durchlaufen

Emanuel Freudiger

«Wer will den Pfannenbrand löschen?», fragt der Spezialist. Fast alle Kinderhände fliegen in die Höhe. «Kein Problem, ihr kommt alle dran», beruhigt der Feuerwehrmann. Nur fünf Minuten später schiesst eine Feuerbrunst in die Höhe. Die Kinder, alles 4.- und 5.-Klässler, staunen, was ein Fritteusenbrand alles anrichten könnte.
Dieser Posten ist einer von Vieren, die 100 Kinder pro Tag in Eiken an einem der AGV-Schülertage «Feuer und Wasser» durchlaufen. Insgesamt gibt es zwei Posten, bei denen sich die Kids mit Feuer befassen, und zwei andere, bei denen es um das Thema Wasser geht.
«Wir wollen die Sinne der Schüler schärfen. Wir wollen ihnen übermitteln, was man in Extremsituationen tun kann», erklärt Urs Graf, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Aargauischen Gebäudeversicherung AGV.
Prävention findet grossen Anklang
In Eiken werden von rund 15 000 Aargauer Schülern 2000 in der Prävention geschult. Die AGV-Schülertage, die an 20 verschiedenen Daten durchgeführt werden, sind somit total ausgebucht.

Das bestätigten die Schüler vor Ort: Mit viel Elan und Begeisterung stürzten sie sich auf die verschiedenen Aufgaben. «Wasser pumpen ist aber anstrengend», meint ein Schüler und «das Wasser ins heisse Öl war super» sind sich alle einig.