Baden
Schon wieder Einbruch bei Manor, Täter machten keine Beute

Kaum hatte die Polizei in der Nacht auf Dienstag vier Handy-Diebe festgenommen, wurde sie schon wieder zu einem Einbruch in die Manor-Filiale in Baden gerufen. Die Täter hatten sich ohne Beute aus dem Staub gemacht.

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Im April räumten Einbrecher die Schmuckfilialen bei Manor in Baden leer, beim neusten Einbruch gelang ihnen das nicht.

Im April räumten Einbrecher die Schmuckfilialen bei Manor in Baden leer, beim neusten Einbruch gelang ihnen das nicht.

Corinne Rufli

Beim Verkaufsladen des Mobilfunkanbieters Orange an der Badstrasse in Baden wurde in der Nacht auf Dienstag der Alarm ausgelöst. Sofort rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Baden an, die Einbrecher waren aber bereits verschwunden.

Wie sich zeigte, hatten sie mit brachialer Gewalt die gläserne Eingangstüre eingeschlagen. Sie erbeuteten mehrere Mobiltelefone und Tablet-Computer im Wert von mehreren tausend Franken.

Im Zuge der Fahndung stoppte eine Patrouille der Kantonspolizei kurz nach vier Uhr auf der Bruggerstrasse einen Seat mit englischen Kontrollschildern. Darin sassen vier Rumänen im Alter zwischen 26 und 35 Jahren.

Im Kofferraum stiessen die Polizisten auf Abfallsäcke, worin sich die Beute des Einbruchs im Orange-Laden befand. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Baden eine Strafuntersuchung eröffnet und wird beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragen.

Die vier Rumänen waren bereits festgenommen, als kurz nach 4.30 Uhr beim Warenhaus Manor am Schlossbergplatz schon wieder die Alarmanlage ausgelöst wurde.

Innert Minuten traf die erste Polizeipatrouille ein und sah, dass die gläserne Eingangstüre eingeschlagen war. Die Täter hatten sich aus dem Staub gemacht. Wie sich zeigte, waren sämtliche Schmuckvitrinen – laut Polizei «zweifellos das Ziel der Einbrecher» – unversehrt. Es blieb beim Sachschaden von rund 2000 Franken.

Die Manor-Filiale war bereits im April und letzte Woche gleich zweimal von Einbrechern heimgesucht worden. Ob in der Nacht auf Dienstag nochmals die gleiche Täterschaft am Werk gewesen ist, stehe noch nicht fest, so die Kantonspolizei. (az)