Feinstaub-Belastung

Schönes Wetter im Aargau – doch die Luftqualität leidet

Ein junges Paar liegt mit Frühlingsgefühlen am See. (Symbolbild)

Ein junges Paar liegt mit Frühlingsgefühlen am See. (Symbolbild)

Gutes Wetter bedeutet oft schlechte Luftqualität. An den Sonnentagen im März und April stieg die Feinstaubelastung teils über den Grenzwert. Der miese Sommer 2014 hatte so auch Vorteile: In der Nordwestschweiz verbesserte sich die Luftqualität klar.

Wer verteufelt schon das sonnige, warme Wetter, das momentan in der Nordwestschweiz herrscht? Niemand, meinen Sie? Falsch gedacht. Der Jahresbericht zur Luftqualität der Kantone Aargau, Basel-Stadt und Solothurn zeigt, dass die Feinstaub- und Ozonbelastung gegenüber 2013 deutlich besser war.

Verantwortlich für die tiefe Luftbelastung war hauptsächlich das verregnete Wetter, das übers ganze Jahr hinweg dominierte. Der Grund: Regen und Wind reinigen die Atmosphäre von Schadstoffen, bevor sich hohe Belastungen aufbauen können.

Auch bei der Feinstaubbelastung liegt der Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren bei rund 20 Prozent. An keiner Messstation im Kanton Aargau wurde der Jahresgrenzwert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten.

Belastung im Rahmen

Die bewölkte und kühle Witterung 2014 wirkte sich auch auf die Ozonbildung positiv aus. Diesbezüglich schneidet das Jahr 2014 rund 30 Prozent besser ab als die Vorjahre. Auch beim Stickstoffdioxid, das vor allem an stark befahrenen Strassen übermässig auftritt, liegen alle Aargauer Messtationen im Bereich des Grenzwertes oder darunter.

Wer sich regelmässig über die Messdaten im Aargau informieren möchte: Die Kantone Aargau bietet die kostenlose App“ Aircheck“ für Android und Iphone an. (ham/zam)

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