Pfadfinder
Schnuppern in der Pfadi – mit Krawatten auf Nachwuchs-Jagd

Die Pfadfinder haben im ganzen Aargau «Pfadikravatten» platziert. Sie weisen damit auf den Schnuppertag vom kommenden Wochenende hin. Zielgruppe des Aktionstages sind vor allem die ganz Jungen.

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Der Schnuppertag der Pfadfinder soll besonders die jungen sechs bis sieben-Jährigen ins Boot holen.

Der Schnuppertag der Pfadfinder soll besonders die jungen sechs bis sieben-Jährigen ins Boot holen.

M. Schmidlin

Mit aufgehängten Krawatten wollen die Aargauer Pfadfinder auf den Schnupper- und Aktionstag aufmerksam machen.

Am Samstag, 17. Mai, öffnen sich für alle interessierten Kinder und Eltern die Türen der Pfadiabteilungen in allen Aargauer Bezirken.

Pfadi-Krawatte

Das «Foulard», umgangssprachlich auch die «Pfadi-Krawatte», ist das weltweite Symbolbild der Pfadfinder: «Es gehört zur Uniform jedes Pfaders», so Moritz Schmidlin, Stufenleiter der Buben-Pfadi Hochwacht Baden und ein Verantwortlicher im Bezirk.

Im ganzen Aargau ist das traditionelle Symbol deshalb an verschiedenen Orten platziert worden, um ein Zeichen zu setzen.

«Wölfli»: Die jüngste Gruppe der Pfadfinder «Hochwacht Baden» im Sommerlager in Pfäffikon.
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Die Pfadi Baden Hochwacht ist eine reine Buben-Gruppierung (Bild). Die Pfadi Baden Baregg eine reine Mädchengruppe.
Die Pfadi Baden Hochwacht ist eine reine Buben-Gruppierung (Bild). Die Pfadi Baden Baregg eine reine Mädchengruppe.
«Wölfli»: Die jüngste Gruppe der Pfadfinder «Hochwacht Baden» im Sommerlager in Pfäffikon.
So hängt das «Foulard», Symbolbild der Pfadi an einem Strassenschild in Mellingen.

«Wölfli»: Die jüngste Gruppe der Pfadfinder «Hochwacht Baden» im Sommerlager in Pfäffikon.

M. Schmidlin

Für die Verantwortliche der Pfadi Gofers Lenzburg, Viviana Cappiello, ist die Krawatte zwar ein Symbol, allerdings sei das Tragen bei ihnen nicht Pflicht.

Schnupper- und Aktionstag

«Da ohnehin jedes Wochenende die Pfadi stattfindet, unterscheidet sich der Aargauische Schnuppertag von einem normalen Samstag fast nur darin, dass er öffentlich ist», meint der Stufenleiter.

Pro Bezirk organisiert die Aargauische Pfadi-Leitung alljährlich ihr eigenes Schnupper-Programm – Postenläufe, Hindernisparcours, Schlangenbrote backen und vieles mehr.

Cappiello ergänzt auf Anfrage der az, dass die Samstagsaktivitäten der Pfadis immer zum Schnuppern öffentlich seien.

Am Schnuppertag wären die Aktionen allerdings auf Neuzugänger ausgerichtet und die Eltern können sich über die Möglichkeiten informieren, dem Kind die Pfadi vorzuschlagen.

Mädchen und Jungen getrennt

Unter anderem gibt es reine Geschlechtergruppierungen, wie die Beispiel der Pfadi Baden Hochwacht oder der Pfadi Baden Baregg zeigen. Erstere ist eine reine Buben- bzw. Männergruppe, zweitere eine reine Frauengruppierung.

Allerdings werden Mädchen und Jungen nicht überall getrennt. Copiella sagt, dass sie auch gemischte Gruppen hätten.

So hängt das «Foulard», Symbolbild der Pfadi an einem Strassenschild in Mellingen.

So hängt das «Foulard», Symbolbild der Pfadi an einem Strassenschild in Mellingen.

Zur Verfügung gestellt

Früh übt sich

Besonders willkommen seien die jungen 6 bis 7-jährigen Erstklässler, welche die Pfadi-Zukunft garantieren sollen.

Schmidlin sagt, dass sich die Neuzugänger und Abtretenden in etwa decken würden. Die Mitgliederzahl sei bei ihm in den letzen Jahren also mehr oder weniger konstant geblieben.