Eine 37-jährige alleinerziehende Mutter wirft dem Mann vor, er habe sie während eines Einsatzes an der Brust, am Oberschenkel und im Intimbereich berührt.

Gegenüber der SonntagsZeitung sagte die Frau, sie habe sich nicht wehren können und bekomme noch heute Angst, wenn sie eine Krankenwagen-Sirene höre.

Sie hatte am Pfingstmontag 2014 während eines Einsatzes in einer Imbissbude in Rudolfstetten AG einen Schwächeanfall erlitten. Die Übergriffe sollen auf der Fahrt ins Universitätsspital Zürich passiert sein.

Der Rettungssanitäter bestreitet die Handgriffe gegenüber der SonntagsZeitung nicht grundsätzlich, gibt aber an, dass sie aus medizinischen Gründen nötig gewesen seien.

Der Fall wurde durch einen Beschluss des Bundesstrafgerichts vom 22. Oktober publik.

Die Beschwerdekammer klärte damit einen Gerichtsstandskonflikt.

Unklar war, ob die Aargauer oder die Zürcher Strafverfolgungsbehörden zuständig für den Fall sind, da der genaue Tatort unklar ist – Rudolfstetten liegt an der Grenze zum Kanton Zürich.

Das Gericht erklärte die Zürcher Staatsanwaltschaft für zuständig.