Ständerat

Ruth Humbel mit feuchten Augen: «Ich konnte nichts anderes erwarten»

Die enttäuschte Ruth Humbel: «Ich hätte mir diesmal mehr erhofft.»

Ruth Humbel ist bereits vor zwölf Jahren angetreten und war chancenlos - doch diesmal erhoffte sie sich mehr. Die Enttäuschung steht ihr ins Gesicht geschrieben.

Die Aargauer CVP-Ständeratskandidatin Ruth Humbel bleibt chancenlos. Hinter SP, SVP und SVP landet sie auf dem vierten Platz. Die Enttäuschung steht ihr ins Gesicht geschrieben.

"Ich konnte aber auch nicht mehr erwarten, als Vierte zu werden - wir sind die kleinste Partei", gibt sie gegenüber Tele M1 mit brüchiger Stimme und feuchten Augen zu. Die Enttäuschung ist ihr ins Gesicht geschrieben. "Ich würde den Aargau gern im Ständerat vetreten", sagt sie.

Bereits vor zwölf Jahren hatte sie sich dies erhofft. "Damals wusste ich, dass ich chancenlos bin, ich bin gegen zwei bisherige angetreten. Doch diesmal habe ich doch eine grosse Erfahrung."

Ob sie zu einem zweiten Wahlgang antreten wird, weiss sie noch nicht. "Das entscheide ich zusammen mit der Partei."

Auch Politologe Mark Basligers Urteil zu Ruth Humbel ist deutlich: "Sie ist zwischen Tische und Bänke gefallen." (smo)

Politologe Mark Balsiger: "CVP-Ständeratskandidatin Ruth Humbel wurde aufgerieben zwischen Philipp Müller und Hansjörg Knecht"

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SR AG 2015

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