Asylzahlen Aargau

Roth kündigt Zunahme von Asylsuchenden an – und befürchtet Engpässe bei den Unterkünften

Präsentierte erstmals die kantonalen Zahlen zum Asyl- und Flüchtlingswesen: SVP-Regierungsrätin Franziska Roth. (Archivbild)

Präsentierte erstmals die kantonalen Zahlen zum Asyl- und Flüchtlingswesen: SVP-Regierungsrätin Franziska Roth. (Archivbild)

Erstmals präsentiert die neue Regierungsrätin Franziska Roth (SVP) die Zahlen zum Asyl- und Flüchtlingswesen im Kanton Aargau. Dabei warnt sie vor einer neuen Flüchtlingswelle in den Sommermonaten und greift die Beschwerde zur Zuweisungspraxis von Flüchtlingen auf.

3'821 Asylsuchende und Flüchtlinge leben derzeit im Kanton Aargau; 1'535 von ihnen sind in kantonalen, 2'286 in Unterkünften der Gemeinden untergebracht. Diese Zahlen kommunizierte das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) unter der neuen Leitung von Regierungsrätin Franziska Roth am Mittwochmorgen. 

«Im Moment stagnieren die Zahlen auf einem hohen Niveau», erklärt Roth in der Mitteilung. Gleichzeitig warnt sie: «In den Sommermonaten ist wieder mit einer Zunahme über die Mittelmeerroute zu rechnen.» Dies würde den Kanton und die Gemeinden in den Bereichen Unterbringung, Betreuung, Beschäftigung und «vor allem Integration in Gesellschaft und Arbeitsleben vor grosse Herausforderungen stellen». 

Roth nimmt Stellung zur Zuweisungspraxis

In ihrer Mitteilung nimmt Roth auch Stellung zum Zuweisungsverfahren von Asylsuchenden im Kanton Aargau. Dies nachdem die «Aargauer Zeitung» publik machte, dass im Aargau heute 949 Flüchtlinge in Gemeindeunterkünften leben, die eigentlich der Kanton unterbringen müsste.

In ihrer Mitteilung erklärt Franziska Roth, dass die Durchmischung von Flüchtlingen mit Status N (Unterbringung durch den Kanton) und Status F (Unterbringung durch die Gemeinden) unabhängig vom derzeit laufenden Beschwerdeverfahren überprüft werde. (luk)

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