Coronakrise

Rentnerinnen nähen Masken für den guten Zweck – Dargebotene Hand darf sich über grosse Spende freuen

Die fünf Rentnerinnen von Nina Masken lassen sich während der Coronakrise keineswegs unterkriegen.

Die fünf Rentnerinnen von Nina Masken lassen sich während der Coronakrise keineswegs unterkriegen.

Während der Coronakrise haben fünf engagierte Frauen aus dem Suhrental dem Mangel an Masken Abhilfe geschaffen. So stellen die Rentnerinnen eigene Schutzmasken her, um damit die Dargebotene Hand zu unterstützen.

Während der Coronakrise herrschte in so manchem Haushalt Langeweile. Viele Menschen widmen sich in dieser Zeit längst vergessenen Hobbies, für die sonst keine Zeit übrig ist. Dazu gehören auch fünf Rentnerinnen aus dem Suhrental. Da es überall an Gesichtsschutzmasken mangelte, haben die geübten Näherinnen recherchiert, experimentiert und eine eigens erstellte Schutzmaske erstellt. Dank der Unterstützung ihrer Kinder haben sie flugs eine eigene Website ins Leben gerufen.

Das Projekt, dass mehr solidarische Aktion, denn Geschäft sein soll, stösst auf viel Begeisterung. So konnte das fünfköpfige Team der Dargebotenen Hand bereits einen Scheck in Höhe von über 9000 Franken überreichen, wie die Dargebotene Hand in einer Medienmitteilung schreibt.

Beide Organisationen weisen mehrere Parallelen auf

Ob der Spende zeigt sich diese begeistert. «Die Krise trifft auch uns hart: Mehr Anrufe auf der einen Seite, Einbruch bei den Spendengeldern auf der andern Seite, ist eine schwierige Entwicklung», sagt Christina Hegi Kunz, Geschäftsleiterin der Stelle Aargau/Solothurn-Ost. Sie lobt das Engagement der Rentnerinnen: «Solche Aktionen berühren mich sehr. Zu sehen, wie aus einer Idee etwas Grosses entsteht, ist einfach toll!»

Zusätzlich weisen beide Organisationen mehrere Parallelen auf. Was sie verbindet, ist eine aus der Not entstandene Idee, die mit viel Einsatz auf freiwilliger Basis umgesetzt wird. Aus der simplen Idee von «Tel 143» ist mittlerweile eine grosse Organisation mit rund 700 Freiwilligen entstanden. Wie es mit Nina-Masken weitergeht, wird sich bald zeigen. (lga)

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