Corona-Krise

Regierungsrat Urs Hofmann fordert Kurzarbeit – auch für Temporär-Mitarbeiter

Regierungsrat Urs Hofmann lädt die Wirtschaft zu Corona-Gesprächen ein.

Regierungsrat Urs Hofmann lädt die Wirtschaft zu Corona-Gesprächen ein.

Am Freitag lädt Regierungsrat Urs Hofmann die Wirtschaft zu Corona-Gesprächen ein. In der Sendung «Talk Täglich» sprach er über die unkomplizierte Bewilligung von Kurzarbeit.

Um die Auswirkungen der Corona-Virus-Krise zu besprechen, lädt Regierungsrat Urs Hofmann am Freitag Vertreter aus Gastronomie, Wirtschaft und Gewerbe zum runden Tisch. Das kündigte der Volkswirtschaftsdirektor gestern im «Talk Täglich» auf Tele M1 an. Im Talk sass Hofmann Bruno Lustenberger (Präsident GastroAargau) und Kurt Schmid (Präsident Aargauischer Gewerbeverband) gegenüber.

Gemäss Lustenberger ist die Situation in den Restaurants nicht so gravierend – «Auswärts essen geht man noch» – , Caterer und Hoteliers hätten aber massive Einbussen zu beklagen. Schmid sagte, er habe etwas wie die Corona-Krise in seiner 50- jährigen Tätigkeit in der Wirtschaft noch nie erlebt. Während einige Branchen – etwa die Baubranche – noch gut dastünden, hätten es beispielsweise Anbieter im Luxusgüter- und Automobilbereich schwerer: «Man hält sich zurück mit grossen Investitionen.» Wie kann man helfen? Als prioritäre Massnahme sahen die Talk-Gäste die unkomplizierte Bewilligung von Kurzarbeit – möglichst auch für Temporärangestellte. «Wenn die Situation länger dauert, wird es zu Liquiditätsengpässen kommen», so Hofmann. Man müsse diskutieren, was bei Bürgschaften zu machen sei. Er halte es aber für zwingend, dass die Kantone gesamtschweizerisch am gleichen Strick ziehen. Die Talk-Gäste waren sich einig: Das Schlimmste ist derzeit die Unsicherheit darüber, wie lange die Corona-Problematik anhält. «Was wir nicht wollen: Dass jetzt Kündigungen ausgesprochen werden», betonte Gastronom Lustenberger.

Die ganze «Talk Täglich»-Sendung sehen Sie hier:

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