Jagdschutzverein Aargau

Regierungsrat Stephan Attiger lobt die Aargauer Jägerinnen und Jäger

Regierungsrat Stephan Attiger.

Regierungsrat Stephan Attiger.

Bei den Aargauer Jägern herrscht Unmut. Der Aufwand habe das Zumutbare überschritten, heisst es. Doch Neu-Regierungsrat Stephan Attiger hält zu den Jägern. «Die Aargauer Jäger leisten hervorragende Arbeit», so der neue oberste Jagdherr im Kanton.

Das Schwarzwild nahm an der Generalversammlung des Aargauischen Jagdschutzvereins (AJV) in Dottikon breiten Raum ein. «Die rund 1200 aktiven Jägerinnen und Jäger haben erneut einen hervorragenden Job gemacht», betonte AJV-Präsident Rainer Klöti.

«Beim Abschuss der Wildschweine wurde mit 1628 Tieren ein Rekord erreicht. Diese Zahl ist nicht nur die Folge eines steigenden Bestandes, sondern auch Ausdruck eines unglaublichen Zeitaufwandes der Jägerinnen und Jäger.»

Der Aufwand habe das Zumutbare aber teilweise überschritten. Die Unruhe und der Unmut in der Jägerschaft seit der Sanktionierung einer Jagdgesellschaft im Fricktal seien Ausdruck einer Situation, «die für die Schwarzwildreviere so nicht länger tragbar ist», auch wenn dies wohl ein Einzelfall sei und bleibe.

Lob von Regierungsrat Attiger

«Die Jägerinnen und Jäger leisten hervorragende Arbeit bei der Erfüllung des Massnahmenplans Schwarzwild», lobte Regierungsrat Stephan Attiger, der neue oberste Jagdherr im Aargau. Die Sanktionierung einer Jagdgesellschaft müsse ein Einzelfall bleiben.

Das sei auch das Ziel des Departements. «Ich bin überzeugt», so Attiger, «dass sich eine Lösung finden wird, ohne dass das Jagdgesetz geändert werden muss.»

Die Jäger wählten Thomas Laube als Nachfolger des verstorbenen Raphael Schmid zum Vizepräsidenten. Mehrere verdiente Mitglieder und alt Regierungsrat Peter C. Beyeler wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

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