Alstom-Abbau
Regierungsrat kündigt "umfassende Betreuung" von betroffenen Mitarbeitern an

Regierungsrat Urs Hofmann hat sich von Anfang persönlich für eine Reduktion des Stellenabbaus bei Alstom/GE eingesetzt und eine Task Force einberufen. Nach Bekanntgabe, dass es 900 Stellen treffen soll, kündigt Hofmann eine "umfassende Betreuung" der Betroffenen seitens des Kantons an.

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Regierungsrat und Volkswirtschaftsminister Urs Hofmann

Regierungsrat und Volkswirtschaftsminister Urs Hofmann

Chris Iseli

Der Regierungsrat bedaure, dass durch die Restrukturierung 900 Mitarbeitende ihre Stelle verlieren sollen, heisst es in einer Mitteilung, die Montagmittag verschickt wurde.

Dank einem Sozialplan und einer intensiven Zusammenarbeit zwischen GE und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Aargau könne für die von Kündigungen betroffenen GE-Mitarbeitenden eine umfassende Betreuung sichergestellt werden, heisst es von Seiten des Kantons Aargau.

Der Regierungsrat erwarte, dass sich die Zahl der vom Abbau betroffenen Mitarbeitenden durch interne Stellenangebote und den geplanten Stellenaufbau nochmals signifikant reduzieren lässt.

Der Regierungsrat und die von ihm eingesetzte Task Force haben sich mehrmals mit dem Management von GE getroffen. Dabei habe die Unternehmensführung von GE bekräftigt und konkretisiert, die Anfang Jahr geäusserten Absichten, die industriellen Aktivitäten mit einer starken Forschung und Entwicklung in Baden fortzuführen und mittelfristig auszubauen.

Der Regierungsrat begrüsst insbesondere die Ankündigung von GE, in den nächsten zwei Jahren 170 neue Stellen zu schaffen.

Im Hinblick auf die Weiterentwicklung und Stärkung der Aktivitäten von GE am Standort Aargau wird der Regierungsrat unter Einbezug von Institutionen wie dem Paul Scherrer Institut PSI, der ETH, der Fachhochschule Nordwestschweiz, dem PARK innovAARE, dem Hightech Zentrum Aargau sowie den betroffenen Bundesstellen weiterhin in engem Kontakt zu GE stehen.

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