Mit der Vorlage unterbreitet der Regierungsrat dem Grossen Rat Anpassungen des Budgets 2013. Hauptursache für die Budgeterhöhung von 10,6 Millionen Franken ist der um 9,8 Millionen Franken höhere Lohnaufwand für die Lehrpersonen an der Volksschule.

Grund dafür sind laut einer Medienmitteilung des Kantons 35 nicht geplante Abteilungen sowie höhere Ausgaben für "Deutsch als Zweitsprache" und beim standardisierten Abklärungs-verfahren für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung.

Bis heute wird das geplante Budget 2013 gesamthaft um 22,6 Millionen Franken belastet.

Aufgrund der aktuellen Hochrechnungen der wichtigsten Erträge inklusive Steuern und der wichtigsten Aufwände kann auch mit den vorliegenden Zusatzbelastungen mit einem in etwa ausgeglichenen Jahresergebnis 2013 gerechnet werden.

Weiter beantragte der Regierungsrat weitere Kleinkredite für fünf neue Projekte. Die Verwendung dieser Mittel erstreckt sich über mehrere Jahre und führt zu keiner Belastung des Budgets 2013. Teuerste Vorhaben sind der Hochwasserschutz im Möhlintal und in Beinwil, sowie die Kosten für das Gebäude der Berufsfachschule Gesundheit und Soziales.

Erst am Donnerstagmorgen präsentierte der Kanton Aargau ein detailliertes Sparpaket. Ab dem Jahr 2014 sollen in verschiedenen Bereichen bis zu 120 Millionen Franken eingespart werden. (rom)