Im Aargau werden auf einen Schlag 1400 Stellen gestrichen – bittere Realität für die betroffenen Arbeiter. In Baden wurde am Donnerstagmorgen über den Abbau informiert, hier werden 1100 Personen ihren Job verlieren. "Es tut uns sehr leid, diese Mitteilung machen zu müssen", sagt Michael Rechsteiner, CEO der General Electric Power Services im Gespräch mit dem TV-Sender Tele M1. GE verspreche allen Betroffenen einen umfassenden Sozialplan. 

Den Arbeitsplatz zu verlieren – und das so kurz vor Weihnachten, ist für die Angestellten besonders hart. Tele M1 hat mit den Mitarbeitenden nach der Bekanntmachung im GE-Hauptsitz in Baden gesprochen: "Jeder ist geschockt und betroffen", sagt ein Mann. "Wir wissen aber noch nicht genau, wann was passieren wird. Das muss man jetzt einfach auf sich zukommen lassen." 

Mit blauem Auge davon gekommen

Eine andere Angestellte sieht das nicht so gelassen: "Für uns ist eine Katastrophe, gerade jetzt vor Weihnachten. Beim Standort in Oberentfelden werden 50 Stellen gestrichen – im Vergleich zu Baden ist man hier noch mit einem blauen Auge davon gekommen. "Das lässt uns schon aufatmen", sagt der Angestellte René Bühler. "Dass das so endet haben wir bereits im Vorfeld geahnt." 

Vor allem die Art und Weise, wie GE ihren Mitarbeitern die Hiobsbotschaft klar machte, hat für Unmut gesorgt. Die Präsentation war auf Englisch, die meisten Angestellten haben kaum etwas verstanden. "Die Information war für uns sehr wichtig und man möchte ja alles verstehen", sagt Arbeiter Bühler niedergeschlagen.