Asyl
Rat beschliesst Handyverbot für kriminelle Asylbewerber

Der Rat hat einem Postulat von René Kunz stillschweigend zugestimmt, mit dem ein Handyverbot für kriminelle und rentitente Asylbewerber durchgesetzt werden soll. Ein solches Verbot prüft auch Luzern.

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Kriminelle Asylbewerber sollen ihr Handy abgeben.

Kriminelle Asylbewerber sollen ihr Handy abgeben.

Keystone

Keinen Erfolg hatte Kunz (SD/Reinach) trotz SVP- und teilweise CVP-Sukkurs mit einem zweiten Postulat, in dem er gegen die «Zurverfügungstellung von Villen und anderen Luxusbauten» für Asylbewerber votiert hatte. Solche Unterkünfte könnten eine Einladung in die Schweiz sein, so Kunz.

Landammann Susanne Hochuli hatte argumentiert, bei diesen Gebäuden handle es sich ausschliesslich um Objekte, die eine angemessene Unterbringung erlauben. Diese seien «weit davon entfernt, sich durch irgendwelchen Komfort auszuzeichnen». (mku)