Asyl-Streit
Protestanführer übergibt Hochuli Petition gegen Asylunterkunft Aarburg

Mit 1382 Unterschriften im Gepäck reiste der Aarburger Asylunterkunft-Protestanführer Felix Grendelmeier mit einer Petition zu Regierungsrätin Susanne Hochuli. Vom Treffen hat er sich mehr erwartet.

Nora Bader
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Felix Grendelmeier, Organisator des Protest-Grillens gegen die Asylunterkunft in Aarburg, übergibt Regierungsrätin Susanne Hochuli und ihrem Sprecher Balz Bruder die Petition: «Nein! zum geplanten Mega-Asylzentrum an der Lindengutstrasse in Aarburg».

Felix Grendelmeier, Organisator des Protest-Grillens gegen die Asylunterkunft in Aarburg, übergibt Regierungsrätin Susanne Hochuli und ihrem Sprecher Balz Bruder die Petition: «Nein! zum geplanten Mega-Asylzentrum an der Lindengutstrasse in Aarburg».

Tele M1

Felix Grendelmeier, der Organisator im Protest gegen die geplante Asylunterkunft in Aarburg wirft Regierungsrätin Susanne Hochuli vor, nicht mit den Aarburgern zu sprechen.

Gestern fand dann doch ein Gespräch statt - im Rahmen der Petitionsübergabe «Nein! zum geplanten Mega-Asylzentrum an der Lindengutstrasse in Aarburg».

Die Petition beinhaltet 1382 Unterschriften gegen die Unterkunft und soll Lösungsansätze aufzeigen, so Grendelmeier.

«Es war so, wie ich das erwartet habe; ein nettes Kaffeekränzchen, aber rausgekommen beim Gespräch ist nichts», sagte der Aarburger nach dem 45-minütigen Gespräch.

Hochuli äusserte sich nicht

Und wie gehts nun weiter? «Jetzt ist die Gemeinde gefordert. Wir sind nur Anwohner und drücken unsere Unzufriedenheit aus», sagt Felix Grendelmeier. Die Gemeinde habe andere Mittel und Wege, das Problem zu lösen. Der Gemeinderat wird Susanne Hochuli ebenfalls demnächst zu einem Gespräch treffen.

Mit der Petition überreichte er der Regierungsrätin auch ein Begleitschreiben mit Forderungen und Lösungsansätzen, die verhindern sollen, «dass Gemeinden überproportional belastet werden».

Regierungsrätin Susanne Hochuli wollte sich zur Sache den Medien gegenüber nicht äussern. «Wir werden die Petition sorgfältig prüfen und innert nützlicher Frist eine Antwort geben», sagte Balz Bruder, Leiter Kommunikation vom Departement Gesundheit und Soziales. Und: «Faktisch hat sich an der Ausgangslage nichts geändert.»