Grosser Rat
Protest gegen Sparpläne bei den Schwächsten der Gesellschaft

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Mario Fuchs

Für die Schwächsten der Gesellschaft stand das «Netzwerk Sozialer Aargau» am Dienstag vor der Grossratssitzung ein. Mit Blick auf die im November anstehende Spardebatte forderten sie Regierung und Parlament auf, «weitsichtig zu planen». Denn, so sagte Regula Kuhn (hinter dem Plakat, 2. v. r.) von der Caritas Aargau: «Wir sind überzeugt, dass Kosten, die jetzt bei den Schwächsten gespart würden, einfach in fünf oder zehn Jahren anfallen.»

Die im Netzwerk organisierten Hilfsorganisationen und Anlaufstellen fürchten Budgetkürzungen. Dabei sei man jetzt schon am Punkt, wo man keine Ausgaben mehr streichen könne, ohne direkt Hilfsbedürftige zu treffen.