Silvester

Polizei-Bilanz über Silvester: Diverse Einbrüche und Streitereien

Kantonspolizei Aargau (Symbolbild)

Kantonspolizei Aargau (Symbolbild)

In der Nacht auf Neujahr hatte die Aargauer Polizei vor allem mit Einbruchdiebstählen und Alkohol-bedingten Streitereien zu kämpfen. Eine stark betrunkene Frau biss einer Polizistin in die Hand.

In der Silvesternacht zwischen 18 Uhr und 6 Uhr wurden der Kantonspolizei Aargau insgesamt 10 Einbruchdiebstähle gemeldet. Heimgesucht wurden dabei ausschliesslich private Wohnobjekte. Die unbekannte Täterschaft erbeutete vorwiegend Bargeld und Schmuck. Der Sachschaden und die Deliktssumme betragen mehrere tausend Franken.

Häusliche Gewalt und Pöbeleien

Sieben Mal ereigneten sich Auseinandersetzungen zwischen Ehepaaren oder Familienangehörigen. In 3 Fällen war massiv Alkohol im Spiel.

Kräfte der Kantonspolizei sowie der Regionalpolizeien rückten acht Mal an tätliche Auseinandersetzungen im ganzen Kantonsgebiet aus. Oft waren es alkoholisierte Personen, die sich anlässlich von öffentlichen oder privaten Feiern wegen Bagatellen in die Haare gerieten. In zwei Fällen kam es zu Tätlichkeiten, wobei die Personen leichte Verletzungen davon trugen.

Bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Aargau gingen elf Meldungen wegen betrunkenen Personen ein. Für vier stark alkoholisierte Personen musste eine Ambulanz aufgeboten werden.

In Baden wurde die Polizei wegen einer massiv alkoholisierten Frau gerufen. Als die Patrouille der 21-Jährigen helfen wollte, kam ihre Kollegin dazu. Diese war offensichtlich mit der Hilfeleistung nicht einverstanden und verhielt sich sehr renitent. Dabei biss sie einer Polizistin in die Hand. Diese musste sich anschliessend in ärztliche Behandlung begeben. Die 28-jährige Aggressorin wurde zur Ausnüchterung ins Spital gebracht. Der bei ihr durchgeführte Atemlufttest ergab einen Wert von über 2 Promille.

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