Miss-Wahlen
Podestplatz für Maliqi: «Habe nie gedacht, so weit zu kommen»

Die Schönenwerderin Saranda Maliqi zieht nach ihrem 3. Rang ein positives Fazit der Miss-Schweiz-Wahlen 2014. Heute kehrt sie zurück an ihre Arbeit auf der Gemeindekanzlei in Rothrist.

Raphael Nadler
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Strahlefrau Saranda Maliqi auf dem Laufsteg
8 Bilder
Die schöne Schönenwerderin posiert
Saranda Maliqi
Die Finalistinnen Laetitia Guarino und Saranda Maliqi
Saranda Maliqi arbeitet als Gemeindeschreiber-Assistentin und Lehrlingsverantwortliche seit drei Jahren bei der Gemeindeverwaltung in Rothrist.
Kraft für die Wahl tankte Saranda auch im Bally-Park in Schönenwerd.
Saranda Maliqi
Sarandas Familie: Vater Zejnulla Maliqi (53), Mutter Fatime (51), Bruder Sokol (25) und Schwester Blerta (21) in ihrem Haus in Schönenwerd

Strahlefrau Saranda Maliqi auf dem Laufsteg

Keystone

«Die Freude über den 3. Platz und das sehr gute Ergebnis überwiegen», sagt Saranda Maliqi am Tag nach den Miss-Schweiz-Wahlen. Zehn Monate Vorbereitung liegen nun hinter der 23-jährigen Gemeindeschreiber-Assistentin von Rothrist. Zehn Monate, bei denen sich alles um die Miss-Schweiz-Wahlen – oder den Titel «Princess of Switzerland», wie es neu heisst, drehte.

«Es war eine tolle Zeit mit einem sensationellen Abschluss auf dem Bundesplatz in Bern», sagt Saranda Maliqi. «Ich gönne Laetitia Guarino den Titel von ganzem Herzen, sie ist ein toller Mensch und wird die Schweiz gut repräsentieren.» Natürlich hätte auch Saranda Maliqi gerne gewonnen, «doch nun kam es anders.»

Tränen hinter der Bühne

Obwohl der Auftritt im Swiss Dome auf dem Bundesplatz bis ins kleinste Detail geplant war und die Choreografien x-fach eingeübt wurden, stieg der Puls bei den Kandidatinnen merklich an, als es dann ernst galt. «Trotzdem konnte ich den Abend in vollen Zügen geniessen», sagt Saranda Maliqi. «Es war speziell immer wieder eine Runde weiter zu kommen.» Während sie sich auf die nächsten Auftritte konzentrieren konnte, «und mein Selbstbewusstsein von Durchgang zu Durchgang stieg», gab es hinter der Bühne bei einigen Kandidatinnen Tränen, weil diese früher als erwartet ausgeschieden waren. Saranda Maliqi bezeichnete die Situation als sehr speziell, als nur noch drei Kandidatinnen auf der Bühne standen, «denn ich habe nie gedacht, dass ich so weit komme.»

Doch dann sei plötzlich alles sehr schnell gegangen. «Auf einmal standen viele Leute auf der Bühne, die Spannung stieg ins Unermessliche, als es um den Titel ging», sagt Saranda Maliqi. Als der Name der neuen Miss Schweiz ins Zelt gerufen wurde, habe sie sich mit ihr freuen können. «Wir hatten einen guten Draht zueinander», sagt Saranda Maliqi. «Auch wenn wir uns nur auf französisch und englisch unterhalten konnten.»

Rund eine halbe Stunde nach der Show konnte Saranda Maliqi dann endlich ihre Familie in die Arme schliessen. «Sie haben mich immer so toll unterstützt und waren sehr stolz auf mich.» Ihre jüngere Schwester Blerta ist zwischenzeitlich fast ausgeflippt. «Mein Verhalten war nicht immer ganz ladylike», gestand sie ein. «Meine Schwester steht aber nicht jeden Tag im Final einer Miss-Wahl, da darf man sich schon mal speziell freuen.»

Bis 2.30 Uhr an der After-Party

Bevor es für Saranda Maliqi ans grosse Verabschieden ging, tauchte sie in die After-Party ein und feierte zusammen mit den Kandidatinnen, der Jury und vielen Gästen in Hotel Schweizerhof. «Es gab auch noch eine herzliche Umarmung und ein paar Küsschen der neuen Miss», sagte Saranda Maliqi. Um vier Uhr fiel sie dann müde, aber glücklich in ihr Bett in Schönenwerd.

Um 8 wieder Gemeindekanzlei

Während die neue Miss Schweiz bereits am Sonntag ihre ersten Presse- und Fototermine wahrnehmen musste, konnte Saranda Maliqi ausschlafen. Langweilig wird es aber auch ihr nicht, denn auch ihr Terminkalender ist voll. «Am Montag bin ich um 8 Uhr wieder an der Arbeit auf der Gemeindekanzlei und am Freitag und Samstag habe ich die ersten Prüfungen für die Berufsmatur», blickt sie schon voraus.

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