Aargau
Pilotprojekt Pforte Arbeitsmarkt erntet Lob von allen Seiten

An der Abgeordnetenversammlung des Gemeindeverbandes aargauSüd impuls standen der Leiter und der Präsident der Pforte, ein Arbeitgeber und ein Klient Red und Antwort.

Peter Siegrist
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Peter Fischer (l.) und Stefan Liembd auf dem Podium. psi

Peter Fischer (l.) und Stefan Liembd auf dem Podium. psi

Am Podiumsgespräch zum Pilotprojekt «Pforte Arbeitsmarkt» waren sich alle Teilnehmer, die sich unter der Leitung von Stefan Liembd (Präsident Fachverband Aargauer Gemeindesozialdienste) äusserten, einig: Die Pforte ist eine gute Sache.

Hansueli Lüthi, Informatiker, hat als Betroffener erlebt, wie deprimierend es ist, plötzlich arbeitslos zu sein. «Da war die Aufnahme durch die Beratungsperson bei der Pforte ein positives Erlebnis.» Lüthi bekam zu spüren, wie schwierig es heute ist, eine Stelle zu finden, wenn man über 50 Jahre alt ist. Er nahm an der Aktion «Potenzial 50+» des Kantons teil und erschien auf einem der Plakate.

Peter Fischer, VR-Delegierter der Fischer AG Reinach, äusserte sich als Arbeitgeber. «Es gibt für Firmen nur Vorteile», sagte Fischer, «durch die Kontakte mit den Arbeitgeberberatern erhalten wir rasch die ersten Dossiers, wenn wir jemanden suchen.» Die Pforte sei eine markante Verbesserung. Eros Barp, Leiter der Pforte, erwähnte die Komplexität der Organisation und sagte, jetzt, nach zwei Jahren, sei die Pforte gut organisiert: «Wir fahren mit voller Kraft voraus.» Thomas Buchmann, der Leiter des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA), bestätigte: «Die Pforte funktioniert und handelt schnell.» Entscheidend sei das Dreieck Klient – Eingliederungsberater – Arbeitgeber. «Wir erhalten von allen Seiten gute Rückmeldungen, das System hält, was es verspricht.»

Der Regierungsrat beantragt dem Parlament die Verlängerung bis 2019 und auch die 10 beteiligten Gemeinden werden im Juni darüber befinden.

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