Grosser Rat

Parlament sagt deutlich Ja zu 40 Millionen Franken für S-Bahn-Ausbau

Die S-Bahn Aarau-Zürich fährt ab 2018 im Halbstundentakt.

Die S-Bahn Aarau-Zürich fährt ab 2018 im Halbstundentakt.

Der Grosse Rat hat mit deutlicher Mehrheit den S-Bahn-Ausbau bewilligt: Für 163 Milionen Franken wird der Halbstundentakt auf fast allen Linien möglich. Ab 2018 auch auf der Linie Aarau-Zürich. Der Aargauer Anteil beträgt 40 Millionen Franken.

Sämtliche Fraktionen lobten die sehr gute Vorlage, die dem Aargau zu einem vertretbaren Preis sehr viel S-Bahn bringt. Von den total 163 Millionen Franken muss der Aargau rund 40 Millionen Franken. Kritik gab es von der SVP, weil der Takt oft den ganzen Tag über durchgeführt wird, auch wenn die Nachfrage gering ist. Die SVP stellte den Zusatzantrag, «der Eigenfinanzierungsgrad müsse eingehalten werden». Das sei auch in der Finanzplanung so vorgesehen.

Baurdirektor Stephan Attiger erklärte, die Regierung stehe zu diesem Begehren, aber es müsse inhaltlich in der Aufgaben- und Finanzplanung gestellt werden. Das könne man nicht mit der Investition verknüpfen. Der Antrag der SVP wurde mit 88 zu 43 Stimmen deutlich abgelehnt.

Zum fehlenden Ausbau des Bahnhofs Hendschiken erklärte Attiger, der Ausbau sei bis 2023 geplant und gehe voll zu Lasten der SBB.

Dank der zügigen Leitung durch den neuen Grossratspräsidenten Thierry Burkart (FDP, Baden) wurde die vorgesehene Zeit unterschritten. Die 40 Millionen Franken und die weiteren Anträge wurden mit 111 zu 19 Stimmen (der SVP) sehr deutlich genehmigt.

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