Augenheilkunde
Pallas expandiert ins Freiamt und will in Wohlen neues Augenzentrum eröffnen

Nach dem Standort Aarau, der seit Dezember 2012 besteht, eröffnen die Pallas-Kliniken im Herbst ein neues Zentrum in Wohlen. Die Standortwahl hat auch mit persönlichen Verbindungen zu tun.

Fabian Hägler
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Andrea Theiler, Leiterin Marketing und Unternehmensentwicklung und Georgos Pallas, CEO der Gruppe.

Andrea Theiler, Leiterin Marketing und Unternehmensentwicklung und Georgos Pallas, CEO der Gruppe.

HR Aeschbacher

Vor zwanzig Jahren gründete Grigoris Pallas mit seiner Frau eine Augenklinik im Sälipark Olten. Aus dem kleinen Familienbetrieb ist inzwischen eine Unternehmensgruppe mit elf Standorten in der Schweiz entstanden, die heute rund 250 Personen beschäftigt. Seit Dezember 2012 ist Pallas mit der ambulanten Augenklinik am Bahnhof Aarau auch im Kanton Aargau vertreten.

Augenzentrum im «Schlosspark»

Bald soll ein zweiter Standort folgen: «Im Herbst werden wir in Wohlen ein neues Augenzentrum eröffnen», sagt Andrea Theiler, Leiterin Unternehmensentwicklung und Marketing bei den Pallas-Kliniken. Auf
einer Fläche von 270 Quadratmetern im «Schlosspark», einer neuen Überbauung beim Bahnhof, will Pallas künftig «klassische Augenheilkunde» anbieten, wie Theiler ausführt.

Wohlen sei als Zentrum einer Wachstumsregion ein attraktiver Standort, erklärt die Pallas-Vertreterin. «Zudem gibt es dort im Moment nur zwei Augenarztpraxen, die Nachfrage ist also gross», ergänzt sie. Dass die Wahl für das Augenzentrum auf die Freiämter Gemeinde mit gut 15 400 Einwohnern fiel, hat aber auch mit persönlichen Verbindungen des Firmengründers zu tun.

«Grigoris Pallas kennt den Wohler Augenarzt Beat Haab, der sich mit der Bitte um Unterstützung an uns gewandt hat», sagt Theiler. Schon seit Anfang Jahr ergänzt Sönke Baumüller, der in der Pallas-Klinik in Aarau tätig ist, das bisherige Angebot von Beat Haab in Wohlen im Teilzeitpensum.

Im neuen Augenzentrum werden insgesamt fünf Personen tätig sein, «die Lokalität bietet auch Platz für Wachstum und weitere Ärzte», sagt Theiler.

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