Der grosse technische Fortschritt in der Orthopädie sorgt dafür, dass die Gelenkspezialisierung immer schneller zunimmt. Die beiden orthopädischen Kliniken im Kantonsspital Aarau (KSA) und im Kantonsspital Baden (KSB) «tragen dieser Entwicklung Rechnung, indem sie sich zu einer Klinik an zwei Standorten vereinen», teilen sie heute mit.

Sechs standortübergreifende Teams sollen sich auf die einzelnen «Gelenke» spezialisieren, also auf Schulter/Ellbogen, Wirbelsäule und Hüfte/Becken sowie auf Knie, Fuss und Kinderorthopädie.


Mit der Fusion soll nicht nur die Versorgungsqualität gesteigert werden, die beiden Spitäler sollen auch als Arbeitgeber und als Ausbildungsstätte für Fachkräfte attraktiver werde.

Ziel der neuen Klinik ist es, sich als eine von sieben sogenannten A1 Kliniken (siehe Box) in der Schweiz zu positionieren.

Neuer Gesamtleiter der Orthopädie-Klinik wird PD Dr. Karim Eid. Er ist zugleich Chefarzt für den Standort Baden. Zum Chefarzt und Standortleiter für das Kantonsspital Aarau wurde Dr. Philip Lindenlaub ernannt.

Die wichtigste Aufgabe von Karim Eid sei das Vorantreiben des gemeinsamen Projektes, um eine qualitativ hochstehende Orthopädie im Aargau sicher zu stellen. «Um im hart umkämpften und sehr volatilen Schweizer Markt bestehen zu können, müssen neue Wege eingeschlagen werden», wird er in der Mitteilung zitiert.

Für Karim Eid hat die gemeinsame Orthopädie von KSA und KSB zudem «das Potenzial, in die Top 5 der Orthopädischen Kliniken der Deutschschweiz aufzusteigen».

«Ziel des Verbundes sei die verbesserte Versorgung in den einzelnen Disziplinen vor allem bei auch für komplexen Eingriffen und die Bündelung der Kompetenzen», so das Zitat von Philippe Lindenlaub. (pz)