Bauernbetriebe

Online finden und vor Ort auch digital bezahlen: 200 Aargauer Hofläden auf Plattform erfasst

Alexandra und Fabian Ruch mit den Töchtern Emily und Sophia vor ihrem Hofladen in Kirchleerau. TIZ

Alexandra und Fabian Ruch mit den Töchtern Emily und Sophia vor ihrem Hofladen in Kirchleerau. TIZ

Mehr als 200 Bauernbetriebe im Aargau verkaufen ihre Produkte direkt – in der Coronakrise ist das gefragt.

Hamsterkäufe, leere Regale und grosse Verunsicherung. Als der Bundesrat die ausserordentliche Lage erklärte, zeigte sich eindrücklich, was für einen hohen emotionalen Stellenwert die Lebensmittelversorgung hat.

Was bei ei­nigen zu eher befremdlichen Überreaktionen führte, zeigt auf: In Zeiten der Krise besinnt sich der Mensch auf die elementaren Dinge im Leben. Obwohl niemand von uns wohl je Hunger leiden musste, sagt unser In­stinkt: Jetzt nur ja aufpassen, dass wir genug zu essen haben.

«Dass die Lebensmittelversorgung sichergestellt und von bester Qualität ist, dafür sorgen mitunter die Aargauer Landwirtinnen und Landwirte», heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Bauernverbandes. Während die Schweiz stillsteht, läuft die Landwirtschaft auf Hochtouren. In diesen Wochen wird gepflanzt, was die Bevölkerung durchs Jahr ernähren wird. Und auch erste Ernten stehen an.

Die Aargauer Hofläden bieten eine grosse Auswahl an regionalem und saisonalem Obst und Gemüse an. Viele verkaufen darüber hinaus Spezia­litäten wie Fleisch, Brot oder Käse. Die grösste Plattform für Hofläden ist das Portal www.vomhof.ch, das vom Schweizer Bauernverband betrieben wird.

Alleine aus dem Kanton Aargau sind über 200 Hofläden erfasst. Wer in der Suchmaske seinen Wohnort eingibt, findet den nächstgelegenen Hofladen. Viele dieser Hofläden haben digital aufgerüstet und bieten den Kunden die bequeme Bezahlung per Twint an. (az)

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