Die Schülerabgängerbefragung liefert jährlich wichtige Hinweise, ob die Schüler und Schülerinnen wissen, wie es mit ihnen nach der obligatorischen Schulzeit weitergehen soll. 6925 Schülerinnen und Schüler beendeten das Schuljahr 2012. 96.9 Prozent von ihnen verlässt die Volksschule, 3,1 Prozent bleibt noch ein weiteres Jahr an der Volksschule.

Nur gerade 102 Lernende, die kurz vor dem Abschluss sind, wissen nicht, welchen Weg sie nach der Volksschule einschlagen werden. Das sind 1,5 Prozent. Im Jahr 2008 waren es noch 2,4 Prozent, dieser Anteil habe nun Jahr für Jahr abgenommen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Aufteilung im Überblick:

  • 24,5 Prozent der Aargauer Abgängerinnen und Abgänger wechseln nach der Volksschule direkt an ein Gymnasium oder eine Mittelschule.
  • 57,0 Prozent beginnen nahtlos eine Ausbildung in einem Lehrbetrieb.
  • 13,6 Prozent besuchenein Brückenangebot oder greifen auf eine andere Zwischenlösung zurück.
  • 3,3 Prozent entscheiden sich für ein Praktikum oder beginnen mit einer ungelernten Erwerbsarbeit. Einige Abgängerinnen und Abgänger aus der Sonderschule setzen ihren Weg in einem ausserkantonalen Heim oder an einem ausserkantonalen Beschäftigungsplatz fort.

Im Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2008 hat der Anteil der Abgängerinnen und Abgänger, die eine allgemeinbildende Schule antreten, um 4,7 Prozent zugenommen und liegt nun bei 22,4 Prozent. Konstant ist die Nachfrage nach einer beruflichen Grundbildung. Für eine duale Berufsausbildung entschieden sich 57 Prozent, knapp drei Prozent für eine berufliche Vollzeitschule.