CVP-Delegiertenversammlung
«Nun werde ich noch Plattenlegerin»: Doris Leuthard erhält Abschiedsgeschenk von Aargauer CVP

An der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz in Zürich erhielt Doris Leuthard ein Abschiedsgeschenk der CVP Aargau. "Nun werde ich noch Plattenlegerin, das war ich noch nie", sagte die alt Bundesrätin.

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Doris Leuthard wird an der CVP-Delegiertenversammlung in Zürich verabschiedet.
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Anlässlich ihrer Verabschiedung an der Delegiertenversammlung gab Leuthard auch bekannt, dass sie sich für rund sechs Monate "abmelde". Sie wolle in Ruhe reisen und Zeit mit ihrer Familie verbringen.
Geschenk für Alt Bundesrätin Doris Leuthard.
Auch von Bundesrätin Viola Amherd gabs ein Geschenk.
Doris Leuthard an der Delegiertenversammlung Januar 2019

Doris Leuthard wird an der CVP-Delegiertenversammlung in Zürich verabschiedet.

WALTER BIERI

Leuthard erhielt von der CVP des Kantons Aargau eine Installation der Aargauer Künstlerin Ruth Maria Obrist. In einer Schachtel befinden sich ein Nagel und fünf Messingplatten. Diese kann man auf unterschiedlichste Weise an die Wand nageln.

Leuthard sagte, sie freue sich über das Geschenk, wisse jedoch nicht, wie das ihr Mann sehe, wenn sie sich dann ans Werk mache.

Anlässlich ihrer Verabschiedung an der Delegiertenversammlung gab Leuthard auch bekannt, dass sie sich für rund sechs Monate "abmelde". Sie wolle in Ruhe reisen und Zeit mit ihrer Familie verbringen.

Im zweiten Halbjahr werde sie die Partei im Wahlkampf unterstützen. Sie sei sicher, dass die Werte der CVP gefragt seien. Man müsse zusammenhalten in unsicheren Zeiten, den Menschen Orientierung geben. Ihr sei es stets eine Ehre gewesen, sich in diesem Sinn für die Partei einzusetzen. Die Delegierten dankten es ihr mit Standing Ovations. (sda/chm)

Ab 1997 im Aargauer Grossen Rat, kandidiert Doris Leuthard 1999 für den National- und Ständerat. Der damalige CVP-Parteisekretär Reto Nause, heute Berner Sicherheitsdirektor, liess Duschgel mit ihrem Gesicht verteilen. Die Aargauer Zeitung titelte «Duschen mit Doris».
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Leuthards erstes Nationalratsportrait.
«Duschen mit Doris» wurde zum inoffiziellen Wahlkampfspruch als Leuthard 1999 für den National- und Ständerat kandidierte. Im Aargau wurden Tausende von Duschmittel-Beuteln mit ihrem Porträt verteilt.
Seit 1991 war Doris Leuthard als Rechtsanwältin tätig und Partnerin des Büros Fricker und Leuthard in Wohlen und Muri.
Hochzeit an Silvester: Am 31. Dezember 1999 heirateten Doris Leuthard und Roland Hausin auf dem Standesamt in Merenschwand.
Fünf Jahre nach ihrer Wahl ins Parlament wurde sie 2004 als Nachfolgerin von Philipp Stähelin zur Parteipräsidentin gewählt.
Zwei Jahre später folgte der nächste Blumenstrauss: Sie wurde von der CVP als Bundesratskandidatin und Nachfolgerin für Joseph Deiss vorgeschlagen.
Sie wurde 2006 mit 133 von 234 gültigen Stimmen gewählt.
Die stolzen Eltern gratulieren ihrer Tochter am 14. Juni 2006 mit einem Spruchband zur Wahl in den Bundesrat.
Der Bundesrat zur Zeit der Wahl von Leuthard (v.l.n.r.): Moritz Leuenberger, Micheline Calmy-Rey, Pascal Couchepin, Samuel Schmid, Christoph Blocher, Hans-Rudolf Merz, Doris Leuthard und Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz.
2007 erlebte sie auch die Abwahl Christoph Blochers und die daraus resultierende Abspaltung der BDP. Blocher wurde durch Eveline Widmer-Schlumpf ersetzt.
2010 wurde sie zum ersten Mal Bundespräsidentin. Hier steigt sie gerade aus dem Zug in Aarau.
2010: Küsschen für Bundespräsident Doris Leuthard in Paris.
Im selben Jahr hielt sie an der Generalversammlung der UNO eine Rede.
Ebenfalls ein beliebtes Sujet: Die Bundespräsidentin an der Olma – inklusive Ferkel.
Während ihrer Amtszeit durchreiste sie die ganze Schweiz: Hier die Bundesratsreise 2013, wo sie sich in Hinwil in einen Schützenpanzer setzte.
Ab 2014 war ihr Dienstauto ein Tesla.
Am 1. August 2015 trat Leuthard in Bad Zurzach auf.
Ein grosser Meilenstein in ihrer Karriere: Leuthard an der Eröffnung des Neat-Gotthardbasistunnels im Frühling 2016.
7. Dezember 2016: Doris Leuthard wird nach 2010 zum zweiten Mal zur Bundespräsidentin gewählt. Sie erhält 188 von 207 gültigen Stimmen.
Im Sommer 2017 organisierte Doris Leuthard das Bundesratsreisli. In Lenzburg gab es beim Apéro genug Zeit für Selfies und einen Schwatz mit der Bevölkerung.
An der 1.-August-Feier 2018 in Villmergen ermahnte Doris Leuthard die Schweizerinnen und Schweizer, miteinander zu arbeiten und nicht gegeneinander.
Dezember 2018: Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann verabschieden sich aus dem Bundesrat.

Ab 1997 im Aargauer Grossen Rat, kandidiert Doris Leuthard 1999 für den National- und Ständerat. Der damalige CVP-Parteisekretär Reto Nause, heute Berner Sicherheitsdirektor, liess Duschgel mit ihrem Gesicht verteilen. Die Aargauer Zeitung titelte «Duschen mit Doris».

Keystone