Aarau

Nun ist es klar: Die Stadt Aarau erhält den Wakkerpreis 2014

Aarau ist bekannt für seine Telli-Überbauung.

Aarau ist bekannt für seine Telli-Überbauung.

Aarau erhält den diesjährigen Wakkerpreis. Seit 10 Uhr informiert der Schweizer Heimatschutz in Aarau über die Preisvergabe. Die Stadt ist nach Turgi und Laufenburg die dritte Aargauer Gemeinde, welchen den Preis bekommt für den Ortsbildschutz.

Der mit 20’000 Franken dotierte Wakkerpreis geht dieses Jahr an die Stadt Aarau. Seit 10 Uhr informiert der Schweizer Heimatschutz im Haus zum Schlossgarten in Aarau. Der Preisträger wird jeweils vor Ort verkündet. Vor Ort sind auch die neue Stadtpräsidentin Jolanda Urech und Stadtbaumeister Felix Fuchs.

Der Schweizer Heimatschutz vergibt den nach einem Genfer Geschäftsmann benannten Preis jährlich an Gemeinden, «welche bezüglich Ortsbild- und Siedlungsentwicklung besondere Leistungen vorzeigen können». Henri-Louis Wakker (1875–1972) vermachte dem Heimatschutz ein Vermögen. Im Aargau profitierte davon letztmals Turgi. Das von der Spinnerei-Industrie geprägte Dorf an der Limmat erhielt den Wakkerpreis 2002, unter anderem wegen seines «sorgfältigen Umgangs mit historischen Bauten». Davor bekam Laufenburg 1985 den Heimatschutzpreis wegen seinem Ortsbild von nationaler Bedeutung und der Pflege desselben.

Warum Aarau jetzt zum Handkuss kommt, könnte verschiedene Gründe haben: Die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Hoch- und Tiefbauten sichtbar entwickelt. Sie verfügt über eine verkehrsberuhigte Altstadt, einen modernen Bahnhof und dahinterliegende Entwicklungsgebiete im Torfeld, ruhige Wohnquartiere im Zelgli und im Gönhard sowie die bekannte Telli-Überbauung. (trö/fam)

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