Aufgrund der Spezialisierung der Landwirtschaftsbetriebe seien Bauern immer mehr auf Spezialistenwissen und auf professionelle Methodik angewiesen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Das Projekt wolle das Potential einer Kooperation nutzen. Es soll schrittweise umgesetzt werden.

Die Zentren Ebenrain in Sissach (BL), Liebegg in Gränichen (AG) und Wallierhof in Riedholz (SO) zeigen sich in der Mitteilung überzeugt, mit dem Ausbau der Zusammenarbeit den angehenden Landwirtinnen und Landwirten zu dienen. Bereits heute arbeiten die Schulen zusammen in der Grundbildung Landwirt und der höheren Berufsbildung - bei der Betriebsleiterschule und der Bäuerinnenschule.

Seit dem vergangenen Schuljahr werden zudem die Wahlfächer gemeinsam angeboten. Weitere Möglichkeiten der Kooperation sollen in der Aus- und Weiterbildung der Land- und Hauswirtschaft sowie der Ernährung gesucht werden. Bei letzterem starten die Zentren mit der gegenseitigen Zertifizierung der internen Gemeinschaftsgastronomie.

Das jeweils kantonseigene Bildungs-Kernangebot soll auch mit dem Kooperations-Projekt in allen drei Zentren bestehen bleiben, wie bei Verantwortlichen im Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain zu erfahren war. In Spezialrichtungen wie etwa dem Biolandbau sind indes gemeinsame Lehrgänge angedacht, um die Qualität zu steigern.