Um dies zu erreichen, baut die «Nordwestschweiz» die Zusammenarbeit von Print, Mobile und Online aus. Die Ressortleiter sind neu für die Inhalte in Mobile, Online und im Print verantwortlich - kanalübergreifend. Aus den «Blattmachern» sind «Tagesverantwortliche» geworden. Sie sorgen dafür, dass Mobile und Online top-aktuell sind - speziell für die Nutzungspeaks um 7, 11 und 16 Uhr, wenn die Internetnutzung am stärksten ist. Und sie sorgen für ein fundiertes und abwechslungsreiches Menü in der Printausgabe.

Den Tagesverantwortlichen zur Seite stehen die Online- und Nachrichten-Spezialisten, welche die Beiträge schreiben, mit Bildern und Videos anreichern, gewichten und auf den Social-Media-Plattformen verlinken. Besondere Bedeutung kommt dabei der Interaktivität mit den Lesern und Usern zu. Die gesamte Redaktion arbeitet nach dem Prinzip «Online first».

Newsrooms an 16 Standorten

Das Newsroom-Netz umfasst 16 Standorte mit Hauptstandort Aarau und weiteren Newsroom-Hubs in Basel, Solothurn, Dietikon und Baden. In die Neuausrichtung sind auch die regionalen Fernsehsender eingebunden, die jedoch redaktionell unabhängig bleiben.

Die Umstellung erfolgte nach einer Projekt- und Ausbildungsphase von rund einem Jahr. Dabei waren Redaktoren und Redaktorinnen stark mit einbezogen. In sogenannten «Future Groups» ist die Redaktion in Zusammenarbeit mit dem MAZ (Medienausbildungszentrum) geschult und auf das multimediale Arbeiten vorbereitet worden. Die Neuorganisation legt auch den Grundstein für eine Online-Bezahlschranke, welche 2013 eingeführt werden soll.

Zur «Nordwestschweiz» gehören die az Aargauer Zeitung, die bz Basel, die bz Basellandschaftliche Zeitung, die az Limmattaler Zeitung, die az Solothurner Zeitung und das az Grenchner Tagblatt. (NCH)