Besonders friedlich geht es seit einiger Zeit am Limmatufer in Dietikon zu und her. Schwanattacken haben laut der "Limmattaler Zeitung" merklich abgenommen. Experten führen dies auf Rückstände von Medikamenten, insbesondere Ritalin, im Flusswasser zurück.

In der neuen Elefantenanlage im Zoo Zürich könnten künftig "nebst Rüsseln auch Rackets geschwungen werden", weiss die "Neue Zürcher Zeitung". Geplant sei, die Anlage im Frühherbst für ein internationales Tennis-Turnier zu nutzen. "Was auf den ersten Blick wie ein Aprilscherz klingt, ist in Wirklichkeit seriös aufgegleist."

Um die Artenvielfalt bei den Singvögeln zu schützen, soll laut dem "Tages-Anzeiger" in Zürich eine Katzensteuer eingeführt werden. 50 Franken pro Jahr und Tier werde diese betragen. Die Katzen könnten via die Zeitung bereits online beim Kantonalen Veterinäramt Zürich vorregistriert werden - es genügt, zwei Fotos "von der Seite und stehend" und "sitzend von vorne" an die Redaktion zu schicken.

Tierisches vermeldet auch die "Zürichsee-Zeitung". So setzen die Gemeinden Adliswil und Zumikon ab sofort auf berittene Polizeipatrouillen. Während die Zumiker Polizei zwei Rösser least, stellt in Adliswil eine Polizistin und Dressurreiterin für das Pilotprojekt zwei Tiere zur Verfügung.
13 neue Stockwerke für den Prime Tower

In tollkühne Höhen wagt sich Radio 24 vor. Um weiterhin das höchste Gebäude der Schweiz beherbergen zu können, soll der Prime Tower von 126 auf 176 Meter aufgestockt werden.

Geplant seien 13 weitere Stockwerke, womit das Gebäude den im Bau befindlichen Roche Tower in Basel um exakt einen Meter überragen. Die Vorgespräche mit dem Kanton und der Stadt seien sehr positiv verlaufen, sagte ein Verantwortlicher der Swiss Prime Site AG dem Lokalsender.

Um die Winterthurer Finanzen aufzubessern, plant das städtische Baudepartement eine neue Parkplatzkategorie, wie der "Landbote" berichtet. Die "orangen Zonen" sollen ausschliesslich für Lenkerinnen und Lenker aus umliegenden Gemeinden reserviert sein. Dafür sollen diese einen erhöhten Tarif berappen. Die Stadt rechnet damit, zusätzliche Parkgebühren von über einer Million Franken einzunehmen.
Ein Hafenkran in Eglisau

Im Aatal soll ein Windpark entstehen. Die 25 geplanten Windräder sollen gemäss dem "Zürcher Oberländer" dereinst 45 Megawatt Leistung fast so viel Strom produzieren wie die Wasserkraftwerke Mühleberg BE oder Küblis GR.

Das kantonale "Amt für Abfall, Wasser, Energie und Druckluft (Awedl)" habe die Bewilligung für den Probebetrieb bereits erteilt. Im kommenden Jahr sollen die ersten Windräder Strom produzieren. Das Tal zwischen Uster und Wetzikon verfüge über ein "einmaliges Windpotenzial", schwärmt das federführende Energiekonsortium.

Einen regelrechten Coup landet das Politikerehepaar Ursula und Hans Fehr in seiner Wohngemeinde Eglisau. Der SVP-Nationalrat und die örtliche Gemeindepräsidentin wollen am Rhein einen Hafenkran aufstellen. Dabei handelt es sich um jenes umstrittene Exemplar, das demnächst in Zürich für neun Monate aufgestellt wird.

Dank der Vermittlung ihrer Tochter Nina Fehr Düsel, die vor kurzem in den Zürcher Gemeinderat gewählt wurde, kann das Kunstprojekt bald dauerhaft im Zürcher Unterland aufgestellt werden. "Das ist eine einmalige Chance für Eglisau", lässt sich Ursula Fehr im "Zürcher Unterländer" zitieren. (sda)