Durchsetzungsinitiative
Nicht einmal Oberwil-Lieli sagte Ja: Andreas Glarner sucht nach Gründen

Was sagen die Politiker aus der Region zu den nationalen Abstimmungsergebnissen? Sehen, hören und lesen Sie hier die Reaktionen.

Drucken
Teilen

Die Durchsetzungsinitiative ist am Ständemehr gescheitert. Die Aargauer CVP-Präsidentin Ruth Humbel zeigt sich im Interview mit Tele M1 über die breit abgestützte Bewegung gegen die Initiative erfreut. Diese habe die Bevölkerung mobilisieren können und habe "aufgezeigt, dass es jetzt wirklich ums Fundament unserer Demokratie geht."

Doch der Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann sieht sich und seine Partei nicht als Verlierer: "Das ist doch keine Schlappe", sagt er im Interview mit Tele M1. "Wir haben nach wie vor viel erreicht mit der Ausschaffungsinitiative.

Der Aargauer und FDP-Präsident Philipp Müller atmet auf:

«Grosse Freude» bei Ulrich Giezendanner

Viel Freude bereitet dem Aargauer SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner das sich abzeichnende Ja zur zweiten Gotthardröhre. "Vor 22 Jahren habe ich die erste Initiative für eine zweite Sicherheitsröhre im Nationalrat eingegeben - und wenn sich der Trend jetzt wirklich bestätigt, habe ich wirklich grosse Freude."

Im Interview mit Tele M1 sagt er zudem: "Wir wollen gar nicht mehr Güterverkehr im Strassentunnel - wir wollen auf die Schiene."

Die Aargauer SP-Nationalrätin Yvonne Feri befürchtet, dass nach dem Ja zur zweiten Gotthardröhre die Diskussion um vier Spuren durch den Gotthard aufkommen wird. FDP-Nationalrat Thierry Burkhart sagt, dass dies zumindest in den nächsten Jahren nicht der Fall sein wird.

"Enttäuscht" ist der Grüne-Nationalrat Jonas Fricker. Vor allem aufgrund des Abstimmungskampfes. Fricker spricht er von verwirrenden Argumenten der Befürworter, Behördenpropaganda und Buebetrickli. (smo)