Gemeindebibliotheken

Neuer Schub für die Sprach- und Leseförderung – Regierung bewilligt Kredit aus dem Swisslos-Fonds

Die Weichen für eine erfolgreiche Lesekarriere werden bereits in der frühen Kindheit gestellt. (Symbolbild) Die Weichen für eine erfolgreiche Lesekarriere werden bereits in der frühen Kindheit gestellt. (Symbolbild)

Die Weichen für eine erfolgreiche Lesekarriere werden bereits in der frühen Kindheit gestellt. (Symbolbild) Die Weichen für eine erfolgreiche Lesekarriere werden bereits in der frühen Kindheit gestellt. (Symbolbild)

Die kantonale Bibliotheksförderung startet ein dreiteiliges Programm zur Sprach- und Leseförderung. Der Regierungsrat stellt für das vierjährige Projekt 966'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds zu Verfügung.

Aargauer Gemeindebibliotheken wollen in den nächsten Jahren Angebote bereitstellen, die junge Menschen zum Lesen motivieren, die Lesefreude stärken und die Ausbildung von Lesegewohnheiten fördern.

Wie die Staatskanzlei mitteilt, koordiniert die kantonale Bibliotheksförderung dafür ein dreiteiliges Programm, leistet fachliche Beratung und unterstützt die beteiligten Bibliotheken finanziell. Dieses startet im Frühjar 2018 und dauert bis Ende 2021.

Einsatz von Lesementorinnen und –mentoren

Laut Medienmitteilung können sich bei diesem Programm Privatpersonen auf freiwilliger Basis und unentgeltlich als Lesementorinnen und Lesementoren engagieren. Während eines Jahres treffen sie sich dabei regelmässig mit Kindern, um mit ihnen zu lesen und sich über das Gelesene auszutauschen. Dazu werden sie durch Fachpersonal vorbereitet und unterstützt.

Die Biblitoheken kümmern sich in Zusammenarbeit mit Schulen die Projektorganisation vor Ort, suchen Lesementorinnen und -mentoren und stellen Material und Medien zur Verfügung.

In sechs Bibliotheken sei das Lesementoring während einer Pilotphase bereits eingeführt worden – mit positiven Rückmeldungen von allen Beteiligten. 

Frühe Sprach- und Leseförderung

Laut Staatskanzlei engagieren sich die Gemeindebibliotheken bereits heute in der frühen Sprach- und Leseförderung im Rahmen des vom Bund unterstützten Programms "Buchstart", das sich an Kinder bis drei Jahre richtet. 

Dieses Programm soll nun auch auf Kinder im Vorschulalter von vier bis sechs Jahren ausgedehnt werden. Bei "Buchstart" arbeiten die Gemeindebibliotheken mit Elternvereinen und -beratung zusammen.

Autorinnen und Autoren lesen in Gemeindebibliotheken

Wie die Staatskanzlei mitteilt, initiieren und entwickeln Aargauer Bibliotheken mit Unterstützung der Bibliotheksförderung und in Kooperation mit dem Verein Kinder- und Jugendmedien Aargau zudem ein weiteres Programm: Autorenlesungen für Kinder und Jugendliche.

Laut Mitteilung hat das Projekt die Begegnung von Literaturschaffenden mit Kindern und Jugendlichen zum Ziel. Die Angebote könnten dabei von Schulen bei den beteiligten Bibliotheken im Rahmen von "Kultur macht Schule" gebucht werden. (cki)

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