Fluglärm
Neuer Ost-Anflug auf Zürich Kloten lässt den Aargau hoffen

Der Flughafen Zürich bringt eine brisante Option ins Spiel um den Fluglärm: gekröpfte Ostanflüge in der ersten halben Betriebsstunde am Morgen. In den Staatsvertrag wird der Ost-Anflug allerdings kaum einfliessen.

Hans Lüthi
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Die Triebwerke der grossen Vögel laufen in den nächsten Wochen dank Herbstferien auf Hochtouren. Die Diskussionen um den Fluglärm ebenfalls, denn der Bundesrat hat den erläuternden Bericht zum Staatsvertrag mit Deutschland in die Vernehmlassung geschickt. Der gekröpfte Nordanflug via das Surbtal «wird explizit als Option im Vertrag verankert», schreibt der Bundesrat. Interessant ist die Begründung. Würde der gekröpfte Nordanflug nicht erwähnt und doch eingeführt, wäre der Vertrag als Ganzes gefährdet. Kommt dazu: Deutschland könnte den gekröpften Anflug durch Umklassierung des Luftraums mit grösster Wahrscheinlichkeit verhindern.