Wettbewerb
Neuer Männer-Award: Diese Aargauer wollen der erste «Mister Right» werden

Jonas Busslinger, Markus Majid und Yannick Rafael Müller sind die Aargauer Teilnehmer der ersten Ausgabe des Mister Right Swiss Men's Award.

Alice Guldimann
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Mr. Right Teilnehmer
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Markus Majid aus Baden
Der 24-Jährige ist eine Sportskanone: Zu seinen Hobbys zählt er Tennis, Fussball und Fitness. Zudem ist er nach eigenen Angaben ehrgeizig, hilfsbereit und loyal.
Yannick Rafael Müller aus Möhlin
Yannick Rafael ist 29 Jahre alt, kocht gerne und verbringt seine Freizeit am liebsten im Fitnesstudio oder mit seiner Familie. Zu seinen Stärken zählt er Zielstrebigkeit, Loyalität, Humor und Empathie. Schwächen: Chaot, zu gutmütig, schlechter Beifahrer.
Jonas Busslinger aus Seon
Der 1997 geborene Busslinger modelt und shoppt gerne in seiner Freizeit. Zudem verbringt er viel Zeit mit seiner Familie. Seine Stärken sieht er in seinem Ehrgeiz, seiner Anpassungsfähigkeit und seiner kommunikativen Art. Als Schwächen listet er Ungeduld, Sturheit, seine Handschrift und dass er ein schlechter Verlierer sei, auf.
Dominic Speckert aus Schaffhausen (25)
Dominic treibt gerne Sport. Er ist diszipliniert, organisiert und kontaktfreudig. An sich selber kritisiert er seine Ungeduld und dass er sehr viel rede.
Daniel Pticek aus Bachenbülach (36)
Daniel treibt Kampfsport und beschreibt sich selbst als ehrlich, gerecht und zielstrebig. Als Schwäche gibt er an, er sei zu lieb.
Jan Gudde aus Huttwil (22)
In seiner Freizeit wandert, surft und kocht Jan gerne. Zudem spielt er leidenschaftlich Tennis. Er sei ehrgeizig und zielstrebig. Aber auch unpünktlich und kann nicht immer gut zuhören.
Genc Krasniqi aus Rüschlikon (24)
Genc treibt viel Sport und reist gerne. Er ist positiv, fröhlich, zielorientiert und loyal. Zu seinen Schwächen zählt er seine Ungeduld.
Kai Schöne aus Luzern (34)
Kai powert sich in seiner Freizeit gerne im Fitness oder beim Basketball aus. Seine Stärken sieht er in seinem Teamgeist sowie seiner offenen und kontaktfreudigen Art. Er gibt jedoch zu, manchmal zu detailorientiert und ungeduldig zu sein.
Jouko Schäublin aus Basel (27)
Jouko hat einen besonderen Nebenjob: Er tritt als Drag-Queen auf. Passend dazu liegen seine Stärken in seiner Kommunikation und Entertainment. Als Schwäche gibt er seine Geduld an.
Jean-Pierre Buck aus Kappel (SO)
Der 21-jährige Jean-Pierre macht gerne Musik oder erkundet die Welt auf seinen Reisen. Seine Stärken sieht er in seiner liebenswerten und loyalen Art. Zudem bezeichnet er sich als zielstrebig. Als Schwäche gibt er an, manchmal ungeduldig zu sein.
Jérôme Wahsel aus Wittenbach (SG) (23)
Der Mann aus dem Kanton St. Gallen ist gerne im Wasser: Ob beim Wakeboarden oder Surfen. Neben Sport macht er leidenschaftlich Musik. Stärken: Charisma, Führung, Sport. Schwächen: ab und zu ein kräftiges Ego.
Michael Stössel aus Zürich (25)
Michael macht Karate und sozialisiert gerne mit anderen Menschen. Er beschreibt sich selbst als loyal, ehrzgeizig und charmant. In schwachen Momenten sei er aber auch verwirrt und emotionsgeladen.
Pascal Seckinger aus Riehen (22)
Pascals Hobbys stehen alle im Zeichen des Sports. Er spielt Fussball, macht Fitness und Kampfsport. Zudem sei er kommunikativ, pünktlich und zuverlässig. Als Schwäche gibt er an, zu nett zu anderen Menschen zu sein.
Michael Walter aus Schaffhausen (43)
Michael beschreibt sich als sehr sozial, weltoffen, aktiv und neugierig. Seine freie Zeit verbringt er mit lesen, schwimmen und Yoga.
Olivier Baumann aus Bern (42)
Olivier fotografiert oder verbringt seine Freizeit mit seiner Familie. Er beschreibt sich als selbstbewusst, fröhlich und zuverlässig. Schwach wird er bei Kinderaugen – «die gewinnen immer» –, zudem sei er sehr anspruchsvoll.
Nunzio Fellino aus Ettingen (36)
In seiner Freizeit spielt Nunzio Fussball oder widmet sich dem Modeln. Seine Stärke sieht er in seinem Willen, hart zu bleiben.
Sascha Lippuner aus Pratval (24)
In seiner Freizeit macht Sascha Kampfsport oder erkundet auf seinem Motorrad die Gegend. Er beschreibt sich selbst als ein Mensch mit einem starken Willen und grossen Herzen. Zudem sei er unkompliziert und kontaktfreudig. Als Schwächen sieht er seinen Hang zum Perfektionismus und seine Dickköpfigkeit.
Remo Spahr aus Uetikon am See (24)
Remo liebt den Umgang mit Bällen – egal ob Beachvolley, Snowvolley oder American Football. Er beschreibt sich selbst als zielstrebig, wissenshungrig und ein Mensch mit einem grossen Herzen. Als Schwäche gibt er an, sich ungern an Vorgaben zu halten.
Ramon Nietlispach aus Cham (32)
Ramon fotografiert, kocht und zaubert gerne. Zu seinen Stärken zählt er sein Selbstbewusstsein und seine Toleranz. Weniger talentiert ist er nach eigenen Angaben beim Tanzen.

Mr. Right Teilnehmer

Fotos: Payback Media Group; Bearbeitung: AZ

2012 wurde der letzte Mister Schweiz gewählt, danach wurde es still um den Männer-Schönheitswettbewerb. Ein neues Format will die Mister-Wahl nun wieder aufleben lassen. Gesucht wird nicht der schönste Mann des Landes, sondern «Mister Right» - der Richtige. Nicht die Äusserlichkeiten sollen beim «Swiss Men's Award» im Vordergrund stehen, sondern der Charakter der Kandidaten.

Die moderne Mister-Wahl findet nicht auf einer Bühne statt, gewählt wird nicht mehr per Telefon. Alles passiert online, auf der Website der Veranstaltung – und auf Social Media. Dort müssen sich die Kandidaten präsentieren, Follower gewinnen und von sich überzeugen. Hier kann man wöchentlich für seinen Favoriten voten, jeden Sonntag wird ausgewertet, wer am meisten Punkte hat.

Ebenfalls neu: Die Teilnehmer müssen nicht alles alleine schaffen. Unterstützung bekommen sie in drei Teams von sechs Promis mit Rampenlicht-Erfahrung:

Tobias Rentsch Er war Mister Schweiz 2001 und Bachelor 2015. Heute betätigt sich der Solothurner im Tanzlokal «GoWildWest».
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Adela Smajic Auch seine Team-Kollegin kennt sich aus mit Kuppel-Shows: Die Moderatorin war diesen Sommer als Bachelorette zu sehen.
Rafael Beutl Er war im Jahr 2011 Mister Schweiz-Kandidat. Auch Beutl war Bachelor, im Jahr 2014. Heute ist er bekannt als Model und Moderator.
Nadine Vinzens Rafael Beutls Team-Kollegin. Die Ex-Miss-Schweiz (2002) wanderte 2004 nach Los Angeles aus, um Schauspielerin zu werden.
Janosch Nietlispach Nietlispach war lange als Kickboxer im Spitzensport tätig. 2016 war auch er beim Bachelor zu sehen.
Kristina Radovic Sie verdrehte ihm damals den Kopf. Die beiden sind bis Heute ein glückliches Paar, Kristina ist mittlerweile erfolgreiche Influencerin. Die beiden bilden das dritte Coach-Team.

Tobias Rentsch Er war Mister Schweiz 2001 und Bachelor 2015. Heute betätigt sich der Solothurner im Tanzlokal «GoWildWest».

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An die Herausforderung «Mister Right» haben sich drei Aargauer Kandidaten gewagt:

  • Jonas Busslinger (21), Logistiker, kommt aus Seon.
  • Markus Majid (24), Student Gesundheitswissenschaften und Technologie (ETH), kommt aus Baden.
  • Yannick Rafael Müller (29), Fachmann Gesundheit EFZ in einer Entzugsklinik, kommt aus Möhlin.

Wir haben ihnen ein paar Fragen zu ihrer Kandidatur gestellt:

Was hat Sie dazu bewogen, bei der Wahl zum Mister Right mitzumachen?

Jonas Busslinger: Ich habe es auf Social Media mitbekommen. Früher habe ich immer die Mister Schweiz Wahl mitverfolgt und es war schon lange ein Traum von mir, dabei zu sein.

Markus Majid: Nachdem ich den Aufruf auf Social Media gesehen habe, war ich zunächst unsicher. Eine Arbeitskollegin hat mich dann aber überzeugt, mitzumachen.

Yannick Rafael Müller: Ich habe den Aufruf von Rafael Beutl auf Instagram gesehen. Was mich angesprochen hat, war jedoch der Satz von Janosch Nietlispach: «Lieber zehn Kilo mehr auf den Rippen, dafür ein guter Charakter».

Was versprechen Sie sich davon?

Busslinger: Mein Ziel ist es, einmal hauptberuflich Model zu sein. Deshalb bin ich auch im Team von Rafael Beutl und Nadine Vinzens. Ich hoffe, dass der Mister Right Award mich weiterbringen kann.

Majid: Ich habe anfangs gar nicht damit gerechnet, weiterzukommen. Habe mir deshalb auch nicht überlegt, was ich davon gewinnen könnte. Ich habe vor allem Spass an der Challenge.

Müller: In meinem Job in der Pflege gebe ich viel von mir selbst. Hier mache ich etwas nur für mich. Ebenfalls möchte ich aufzeigen, dass es in der Schweiz Menschen gibt, denen es nicht so gut geht und mich für diese einsetzen.

Das Vorstellungs-Video von Yannick Rafael Müller:

Was an dem neuen Konzept hat Sie überzeugt?

Busslinger: Mir gefällt, dass es bei dieser Wahl auf die inneren Werte ankommt. Weil ich davon so begeistert war, habe ich ich angemeldet.

Majid: Es ist eine moderne Mister-Wahl, nicht 0815. Ebenfalls gefällt mir, dass man in Teams eingeteilt wird und von den Coaches unterstützt wird.

Müller: Es ist eine Herausforderung, ich kann viel Neues ausprobieren und entdecken. Ich mache mit, weil ich eben nicht der klassische Mister-Typ bin.

Wie fit sind Sie auf Social-Media?

Busslinger: Ich habe schon einige Follower, die mich auch unterstützt haben. Influencer zu sein und Produkte zu präsentieren, würde mir gefallen. In erster Linie geht es mir aber darum, als Model weiterzukommen.

Majid: Social Media ist für mich eine Herausforderung, da ich vorher noch nicht sehr aktiv war. In dem Bereich bin ich froh um die Hilfe und das Feedback der Coaches.

Müller: Vor der Wahl war ich nicht so aktiv und konnte es mir Anfangs auch nicht so vorstellen. Ich brauchte zu Beginn etwas Überwindung, um einen Post zu machen. Mittlerweile probiere ich aber schon mehr aus und habe positive Rückmeldungen bekommen.

Hier stellt sich Jonas Busslinger vor:

Im Verlauf der nächsten Monate müssen Sie sich in drei Challenges messen: Kochen, Style, und Fun. Wo sehen Sie ihre Stärken und Schwächen?

Busslinger: Bei der Style-Challenge werde ich keine Probleme haben. Das Kochen wird es mir eher schwer machen.

Majid: Ich koche sehr gerne, diese Challenge wird mir viel Spass machen. Am besten sehe ich mich jedoch in der Spass-Challenge: Beim Billard und Dart kann ich bestimmt punkten.

Müller: Am meisten freue ich mich aufs Kochen, da habe ich wahrscheinlich nicht die schlechtesten Chancen. Bowling für die Fun-Challenge müsste ich wohl vorher nochmals üben.

Events, Training und Social Media: Die Wahl zum Mister Right bedeutet viel Aufwand. Wie gehen Sie damit um?

Busslinger: Es ist tatsächlich nicht nur easy, wenn man ständig präsent sein und sich auch noch auf Social Media präsentieren muss. Dabei hilft mir auch meine Familie. Wir haben einen starken Zusammenhalt und ich kann ihnen alles erzählen.

Majid: Es ist eine anstrengende Zeit, aber es macht auch sehr viel Spass. Ich arbeite neben dem Studium auch noch zwei Tage und muss mir meine Zeit sehr gut einteilen.

Müller: Es ist wirklich eine Herausforderung, die Wahl mit der Arbeit zu vereinbaren. Zum Glück kann ich mich auf mein Team verlassen, bis jetzt haben wir zusammen immer eine Lösung gefunden. Von dem ganzen Stress erholen kann ich mich bei meiner Familie und Freunden.

So präsentiert sich Markus Majid vor der Kamera:

Warum werden Sie der erste Mister Right der Schweiz?

Busslinger: Ich habe Charakter und ein gutes Herz. Ausserdem weiss ich, was die Leute sehen wollen.

Majid: Ich bin ein guter Mensch, offen und hilfsbereit. Ich möchte auch ein Vorbild für Jüngere sein und zeigen, wie wichtig Gesundheit und eine gute Ausbildung sind.

Müller: Weil ich humorvoll und offen bin, mit beiden Beinen im Leben stehe und auch mal über mich selbst lachen kann.