Banken
Neuer Höchstwert, grösseres Kundenvolumen: Die AKB ist weiter auf Erfolgskurs

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) steigert den Geschäftsertrag im ersten Halbjahr um 2,5 Prozent auf 199,2 Millionen Franken.

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Der Halbjahresbericht der AKB fällt positiv aus.

Der Halbjahresbericht der AKB fällt positiv aus.

Chris Iseli

Im ersten Halbjahr entwickelte sich das Kundenvolumen «sehr gut», wie die AKB mitteilte. Hier erzielt die Bank eine Steigerung von 1,5 Milliarden auf neu 50,7 Milliarden Franken. «Wir sind äusserst zufrieden, wie sich unser Kundenvolumen im ersten Semester 2018 entwickelt hat», sagt Dieter Widmer, Direktionspräsident der AKB. Die Kundenausleihungen stiegen um 514,9 Millionen oder 2,4 Prozent auf 22,3 Milliarden Franken. Die Bilanzsumme wuchs um 1,3 Prozent auf 27,3 Milliarden Franken.

Höherer Geschäftsertrag

Der im ersten Semester 2018 erwirtschaftete Geschäftsertrag stieg um 4,9 Millionen oder 2,5 Prozent auf «einen neuen Höchstwert von 199,2 Millionen Franken», schreibt die AKB in einer Mitteilung. Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft liegt 22,0 Millionen oder 17,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Aktivitäten im Wertschriften- und Anlagegeschäft haben im ersten Semester 2018 «spürbar zugenommen».

Der Geschäftsaufwand stieg im ersten Semester um 7,3 Prozent auf 100 Millionen Franken. Der Personalaufwand erhöhte sich um 3,1 Prozent auf 57,9 Millionen und der Sachaufwand um 13,7 Prozent auf 42,1 Millionen. «Diese Zunahmen im Geschäftsaufwand stehen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Unternehmensstrategie 2020», heisst es in der Mitteilung. Die AKB habe umfangreiche Investitionen in die digitale Weiterentwicklung, in die Modernisierung sowie den Ausbau ihres Geschäftsstellennetzes und dem damit verbundenen Mitarbeiterausbau getätigt.

Über den Erwartungen

Im ersten Semester erwirtschaftete die AKB einen Geschäftserfolg von 96,4 Millionen Franken (Vorjahr 96,5 Millionen). Dazu Dieter Widmer: «Unser Geschäftserfolg liegt mit diesem Resultat über den Erwartungen der Bank für die ersten sechs Monate 2018.» Zur Stärkung der risikotragenden Substanz wurden den Reserven für allgemeine Bankrisiken 19,3 Millionen (Vorjahr 15,8 Millionen) zugewiesen. Der Halbjahresgewinn liegt somit mit 71,7 Millionen etwas unter dem Vorjahr (75,5 Millionen). Der Unternehmensgewinn vor Veränderung der Reserven für allgemeine Bankrisiken ist mit 91,0 Millionen praktisch gleich wie im Vorjahr (91,3 Millionen).

Die AKB beurteilt die Konjunktur sowie ihre Wachstumsaussichten für die zweite Jahreshälfte «optimistisch» und «ist zuversichtlich, ihre Marktstellung weiter ausbauen zu können», heisst es in der Mitteilung. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet die AKB ein gutes Jahresergebnis. Bedingt durch die geplanten Investitionen dürfte das Ergebnis «leicht unter demjenigen des Vorjahres liegen».