Atomenergie
Neuer Atomabfall im Zwischenlager Würenlingen eingetroffen

Im atomaren Zwischenlager in Würenlingen AG sind in den letzten drei Wochen Behälter mit mittelradioaktivem Abfall eingetroffen und eingelagert worden. Das Material stammt von den Atomkraftwerken Leibstadt und Beznau.

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Atommüll-Transport ins Zwilag in Würenlingen (Archivbild)

Atommüll-Transport ins Zwilag in Würenlingen (Archivbild)

Michael Spillmann

Im atomaren Zwischenlager in Würenlingen AG sind in den letzten drei Wochen Behälter mit mittelradioaktivem Abfall eingetroffen und eingelagert worden. Das Material stammt aus der Wiederaufbereitung von verbrauchten Brennelementen.

Der Zug mit den Abfällen war am 12. Mai von der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague kommend bei der Umladestation der Zwilag in Würenlingen eingetroffen. Die Abfälle wurden in zwei Transportbehältern angeliefert.

Die darin eingepackten 36 Kanister enthalten die verpressten metallischen Strukturelemente, die bei der Wiederaufarbeitung von verbrauchten Brennelementen der Kernkraftwerke Leibstadt und Beznau angefallen waren.

Der Transport und die Einlagerungsarbeiten verliefen gemäss Angaben der Zwilag AG vom Dienstag ohne Zwischenfälle. Die Arbeiten standen unter der Aufsicht der Polizei und des eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorates ENSI.