Pro Natura Aargau

Neue Hoffnung für bedrohten Laubfrosch: «Der Aufwand hat sich gelohnt»

Die Situation hat sich gebessert, doch die Populationen des Laubfrosches sind damit nicht sicher.

Die Situation hat sich gebessert, doch die Populationen des Laubfrosches sind damit nicht sicher.

Auch wenn es in einzelnen Gebieten grosse Lücken gibt, breitet sich der Laubfrosch im Aargau wieder aus. Das war nicht immer so.

Der Aargau war einst ein Amphibien-Paradies. Doch über die Jahre hat der Kanton 90 Prozent seiner Auen verloren. «Das hat den Laubfrosch akut bedroht», sagt Matthias Betsche, Präsident von Pro Natura Aargau. Deshalb kaufte die Naturschutzorganisation 1988 die stillgelegte Kiesgrube Hard in Niederwil, in der noch Laubfrösche lebten.

So konnte der Rückgang aufgehalten werden. Inzwischen breitet sich der Laubfrosch wieder etwas aus, wie Pro Natura Aargau mitteilt. «Der Aufwand hat sich gelohnt», freut sich Betsche. Trotzdem quaken die Laubfrösche nach wie vor nur in wenigen Gegenden. «Die Populationen sind keineswegs gesichert», sagt Betsche.

«Zwischen den einzelnen Gebieten klaffen grosse Lücken.» Pro Natura Aargau setze sich deshalb weiter für die Schaffung neuer Auen und Schutzgebiete ein. (az)

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