Gleichzeitig sank der Bruttogewinn um 1,1 Prozent auf 157,3 Millionen Franken, wie die Neue Aargauer Bank (NAB) am Donnerstag vor den Medien mitteilte.

NAB-Chef Peter Bühlmann sprach von einem «erfreulichen Ergebnis». Ohne die einmalige Sonderzahlung in die Pensionskasse von 6,9 Mio. Franken wäre der Reingewinn um 10,2 Prozent gestiegen.

Die Bilanzsumme kletterte um 4,4 Prozent auf 20,7 Mrd. Franken. Damit überschritt die Neue Aargauer Bank erstmals die 20-Milliarden-Marke.

Ansteigende Hypothekarforderungen

Leicht rückläufig entwickelte sich das Zinsgeschäft. Der Erfolg ging um 1,1 Prozent auf 266,1 Mio. Franken zurück. Weniger als im Vorjahr erwirtschaftete die NAB auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Der Erfolg reduzierte sich um 1,9 Prozent auf 62,7 Mio. Franken.

Dagegen steigerte die Bank den Ertrag aus dem Handelsgeschäft. Dieser stieg um 10 Prozent auf 29,7 Mio. Franken. Die Hypothekarforderungen stiegen erneut an, und zwar um 3,9 Prozent auf 17,4 Mrd. Franken. Die NAB habe ihre Stellung als Markleaderin im Aargau verteidigt, hiess es.

Der Regionalbank flossen neue Kundengelder von netto 252,4 Mio. Franken zu. Die bilanzierten Kundengelder sanken jedoch um 1,8 Prozent auf 11,7 Mrd. Franken.