Unterkulm AG
Nach Sex-Affäre: Entlassene Lehrerin hat Anzeige am Hals

Die Lehrerin an der Kreisschule Mittleres Wynental, welche mit einem 17-jährigen Schüler eine Sex-Affäre gehabt haben soll, hat nun eine Anzeige am Hals. Die Staatsanwaltschaft hat aufgrund einer Drittperson ein Verfahren eröffnet.

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Nach Sex-Affäre hat Lehrerin nun eine Anzeige am Hals.

Nach Sex-Affäre hat Lehrerin nun eine Anzeige am Hals.

Keystone

Eine Lehrerin an der Kreisschule Mittleres Wynental in Unterkulm AG hatte angeblich eine intime Beziehung zu einem ihrer Schüler. Es soll auch zu Sex zwischen den beiden gekommen sein. Die anscheinend mehrmonatige Affäre ist im Skilager in Leukerbad VS aufgeflogen. Die Schulleitung hat der Lehrerin per sofort gekündigt.

Nun hat die Frau eine Anzeige einer unbeteiligten Drittperson am Hals, wie Sandra Zuber von der Aargauer Staatsanwaltschaft bestätigt. Ein Verfahren wurde eröffnet und die Lehrerin und der Schüler wurden von der Polizei bereits befragt. Sie hätten übereinstimmend ausgesagt, dass die sexuellen Handlungen einvernehmlich gewesen wären. Ob es somit zu einer Anklage kommt, ist offen. Die Staatsanwaltschaft kann in diesem Fall das Verfahren auch wieder einstellen.

Der entlassenen Lehrerin hätte gemäss dem Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe geblüht, würde sie angeklagt. Der entsprechende Artikel im Strafgesetzbuch lautet: "Wer mit einer minderjährigen Person von mehr als 16 Jahren, die von ihm durch ein Erziehungs-, Betreuungs- oder Arbeitsverhältnis oder auf andere Weise abhängig ist, eine sexuelle Handlung vornimmt, indem er diese Abhängigkeit ausnützt, wer eine solche Person unter Ausnützung ihrer Abhängigkeit zu einer sexuellen Handlung verleitet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft." (fam)

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