Svizra27

Nach Olympia-Nein: Aargauer Komitee will Landesausstellungs-Pläne forcieren

Mit einer Landesausstellung im Aargau könnte man an das «Ausfahrt Aargau»-Motto der 3-Seen-Expo von 2001 anknüpfen. (Archiv)

Mit einer Landesausstellung im Aargau könnte man an das «Ausfahrt Aargau»-Motto der 3-Seen-Expo von 2001 anknüpfen. (Archiv)

Nach dem Nein des Kantons Wallis zu Olympischen Winterspielen 2026 will ein Aargauer Komitee die Pläne für die Landesausstellung Svizra27 in der Nordwestschweiz vorantreiben. Die Initianten von Svizra27 sind überzeugt, dass die Schweiz alle 25 Jahre ein verbindendes und nachhaltiges Grossereignis braucht.

Hätte der Kanton Wallis eine Mehrheit für "Sion 2026" zusammengebracht und das IOC im September 2019 die Olympischen Winterspiele in die Schweiz vergeben, hätte sich die Projektplanung von Svizra27 um rund fünf Jahre verschoben, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Nach dem Nein würden die Planungsarbeit für die Svizra27 jetzt intensiviert.

Svizra27 soll 2027 in den fünf Nordwestschweizer Kantonen Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt, Jura und Solothurn stattfinden. Das Projekt wurde von nationalen und kantonalen Wirtschaftsverbänden lanciert und soll 25 Jahre nach der Expo.02 zum ersten Mal in der Region Nordwestschweiz stattfinden.

Die letzte Landesausstellung in der Schweiz war die Expo.02, die auf vier Arteplages in der Region des Bieler-, Murten- und Neuenburgersees durchgeführt wurde. Neben der Svizra27 sind noch andere Projekte im Rennen um die nächste Landesausstellung.

Auf den freien Flächen des Innovationsparks Zürich am Flugplatz Dübendorf soll ebenfalls eine Landesausstellung realisiert werden. Dieses Landesausstellung X-27 genannte Projekt läuft unter dem Motto "Treffpunkt Zukunft".

Ein anderes Projekt heisst NEXPO und wurde von zehn Schweizer Städten initiiert. Die NEXPO soll 2033 oder 2038 in den Städten Zürich, Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen und Winterthur stattfinden.

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