Discounter-Standorte
Nach Kritik an Standortgesetz: Diese Karte zeigt die Aldi- und Lidl-Filialen im Aargau

Aldi und Lidl sehen im Aargau zu viele Vorschriften und fühlen sich eingeschränkt bei ihren Expansionsplänen. Lidl ist seit 2009 in der Schweiz präsent und betreibt zurzeit 8 Filialen im Aargau, Aldi hat seit 2005 bereits 13 Geschäfte im Kanton eröffnet.

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AZ

Lidl sieht ein Moratorium für neue Verkaufsflächen, Aldi spricht von Supermarktverboten: Die beiden deutschen Discounter kritisieren die restriktive Praxis bei der Suche neuen Standorten, der Kanton verweist indes auf den aktuellen Richtplan zur Umsetzung des Raumplanungsgesetzes.

Doch wie schweierig ist es für die Discounter tatsächlich, im Aargau neue Standorte zu finden? Die az hat nachgefragt – die Strategie beinhaltet bei beiden die Stärkung der Zentren:

Für Lidl ist der Aargau nach wie vor interessant und biete auch Potenzial – allerdings weniger auf der grünen Wiese als vielmehr in den Ortszentren. «Da unsere Expansion auf dem Land schon weit fortgeschritten ist, fokussieren wir uns neben der Agglomeration auch auf das städtische Gebiet», hält Corina Milz, Leiterin Unternehmenskommunikation bei Lidl fest.

Ähnlich tönt es bei Konkurrent Aldi. Statt neuer Filialen auf dem Land könnte es im Aargau künftig mehr Standorte in Ortszentren geben. «Wir sind in allen grossen Schweizer Städten auf der Suche nach potenziellen Filialstandorten», sagt Philippe Vetterli von der Aldi-Medienstelle. Im Aargau seien sicherlich die Zentren Aarau, Wettingen, Baden, Rheinfelden, Zofingen und Brugg von Interesse. (edi/fh)