Tierschutz

Nach Kontrollen: Strafanzeigen gegen vier Aargauer Tierbetriebe eingereicht

Den meisten Schafen und anderen Nutztieren geht es im Kanton Aargau gut. (Symbolbild)

Den meisten Schafen und anderen Nutztieren geht es im Kanton Aargau gut. (Symbolbild)

Die Aargauer Kantonsbehörden haben in den vergangenen drei Monaten gegen vier Betriebe wegen Verstosses gegen den Tierschutz eine Strafanzeige eingereicht und verfügten ein Tierhalteverbot. 33 Betriebe mit bekannten Problemen wurden zwischen Juli bis September kontrolliert.

Der Grossteil der Nutztierhaltungen schneide bei den nun vermehrt unangemeldet durchgeführten Kontrollen gut ab, teilte der kantonale Veterinärdienst im Amt für Verbraucherschutz (AVS) am Donnerstag mit.

Der Veterinärdienst verstärkte als Folge eines Tierschutzfalls in Oftringen seine Kontrollen. Man nehme weiterhin konsequent unangemeldete und risikobasierte Kontrollen vor und gehe Meldungen aus der Bevölkerung nach.

4.2.2020: Die Kantonspolizei Aargau findet auf einem Hof in Oftringen dutzende tote und verweste Tiere.

4.2.2020: Die Kantonspolizei Aargau findet auf einem Hof in Oftringen dutzende tote und verweste Tiere.

Die festgestellten Tierschutzmängel werden gemäss Veterinärdienst registriert und deren Behebung mittels zeitnahen Nachkontrollen überprüft. Die Massnahmen sind Teil des Konzepts mit Kontrollen, Nachkontrollen, Verfügungen und weiterführenden verwaltungs- und strafrechtlichen Schritten. Ziel sei es, den Tierschutz zu verbessern.

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