Frostschäden

Nach Jahrhundertfrost: Aargauer Landwirtschaftsbetriebe erhalten 1,77 Millionen vom Bund

Vor allem Stein- oder Kernobst produzierende Betriebe hatten durch Frost hohe Verluste.  (Archiv)

Vor allem Stein- oder Kernobst produzierende Betriebe hatten durch Frost hohe Verluste. (Archiv)

Der Frost vom April 2017 hat im Aargau Schaden in Höhe von rund 20 Millionen Franken angerichtet. Der fondssuisse unterstützt stark betroffene Landwirtschaftsbetriebe im Aargau mit 1,77 Millionen Franken.

Nach dem Jahrhundertfrost im vergangenen Jahr reichten betroffene Aargauer Landwirtschaftsbetriebe 43 Unterstützungsgesuche an den fondssuisse ein. Von diesen Gesuchen wurden 85 Prozent berücksichtigt.

Dabei handelt es sich hauptsächlich um Stein- oder Kernobst produzierende Betriebe. Zwei Drittel der berücksichtigten Aargauer Betriebe sind im nördlichen Aargau angesiedelt, der vom Jahrhundertfrost besonders stark gebeutelt wurde.

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Der fondssuisse, ehemals Elementarschadenfonds des Bundes, zahlt schweizweit für dieses Frostereignis 20 Millionen Franken aus. Mit 1,77 Millionen Franken flossen davon rund 10 Prozent in die Aargauer Landwirtschaft. Die Auszahlung an die Aargauer Betriebe erfolgte am 9. März, wie das aargauische Departement Finanzen und Ressourcen am Freitag mitteilte. (sda) 

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