Asyl

Nach Inserateaufruf: Bevölkerung meldet zwanzig mögliche Asylunterkünfte

Kreativität ist gefragt, wenn es darum geht, Asylbewerber unterzubringen. Das Restaurant Hirschen im Freiamt wurde bereits umgemodelt.

Kreativität ist gefragt, wenn es darum geht, Asylbewerber unterzubringen. Das Restaurant Hirschen im Freiamt wurde bereits umgemodelt.

Der kantonale Sozialdienst Aargau hat über ein Inserat in der az Aargauer Zeitung nach Gebäuden gesucht, in denen Asylsuchende untergebracht werden könnten. Das Vorhaben scheint nun Früchte getragen zu haben.

«Das Inserat ist am Freitag erschienen, bis heute Mittwoch sind zwanzig Rückmeldungen eingegangen», sagte Balz Bruder, Mediensprecher des Departements Gesundheit und Soziales auf Anfrage von Radio Argovia. Mit dem Inserat will der Kanton der massiven Überbelegung in den bestehenden Unterkünften für Asylsuchende die Stirne bieten.

Jetzt folge die Auswertung und Überprüfung der Angebote, bestätigt Bruder gegenüber der az Aargauer Zeitung. Jedes der Gebäude werde nun einzeln angeschaut und auf seine Infrastruktur, die Lage und die Mietkonditionen untersucht.

Auskunft über die möglichen Unterkünfte wollte Bruder allerdings keine geben - ebenso schweigt er über die Ortschaften, aus denen die Angebote stammen. Für erste Einschätzungen zur Qualität der Hinweise aus der Bevölkerung sei es ebenfalls zu früh.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1