Coronapandemie

Nach Hirslanden Klinik und KSA: Jetzt reduziert auch das Kantonsspital Baden den Operationsbetrieb

Das Kantonsspital Baden baut die Kapazitäten auf der Intensivstation aus.

Das Kantonsspital Baden baut die Kapazitäten auf der Intensivstation aus.

Wie schon die Hirslanden Klinik Aarau und das Kantonsspital Aarau verschiebt nun auch das Kantonsspital Baden nicht-dringliche Eingriffe. Ausserdem erhöht das Spital die Kapazität auf der Intensivstation.

Der Pandemieausschuss des Kantonsspitals Baden (KSB), der täglich eine Lagebeurteilung vornimmt, hat am Montag die Aktivierung der zweiten von insgesamt vier Eskalationsstufen beschlossen. Das teilt das Spital mit. «Der OP-Betrieb wird mit Augenmass reduziert», sagt Mediensprecher Omar Gisler. Gleichzeitig werde die Kapazität auf der Intensivstation von 12 auf 14 Betten erhöht. «Auf der Überwachungsstation wiederum stehen fortan sieben, anstatt wie bisher vier Betten für Covid-Patienten zur Verfügung.»

50 Covid-Patienten im KSB - sieben auf der Intensivstation

Derzeit sind im KSB fünfzig Covid-Patienten hospitalisiert, sieben davon auf der Intensivstation und vier auf der Überwachungsstation. «In den letzten Tagen konnten wir mehrere Covid-Patienten extern verlegen», so Gisler. Er hält fest, dass solche Verlegungen schwieriger werden dürften, da auch andere Spitäler zunehmend an Kapazitätsgrenzen stossen. «Mit der Eskalationsstufe 2 verfügt das KSB nun über einen «Puffer», der Gewähr bieten sollte, dem Patientenaufkommen weiterhin gerecht werden zu können.»

Gisler betont, dass trotz Einschränkungen im Operationsbetrieb gewährleistet sei, dass Patienten mit schweren Erkrankungen – insbesondere Tumoren – so rasch wie möglich behandelt oder operiert werden. «Bei den sogenannt nicht-dringlichen, aber trotzdem notwendigen, Eingriffen wird mit den Betroffenen individuell nach einer Lösung gesucht, um ihr Leiden zeitnah behandeln zu können.»

Meistgesehen

Artboard 1