Eine «dreistellige Anzahl» Asylsuchende könnte so untergebracht werden, sagt Balz Bruder, Departements-Sprecher Gesundheit und Soziales auf Anfrage der Zeitung «Der Sonntag».

Welche Gemeinden betroffen wären, gibt der Kanton noch nicht bekannt. Ein Ersatz für die Militäranlage in Bettwil mit rund 100 Plätzen ist aber nicht in Sicht.

Die Unterkünfte, die derzeit überprüft werden, sind nämlich für die Unterbringung von Asylsuchenden gedacht, die dem Kanton vom Bund bereits zugewiesen wurden.

Dabei wären Bundeszentren – wie ursprünglich in Bettwil geplant – sehr erwünscht. Denn dort könnten die Verfahren beschleunigt werden, sagt Bruder. 2011 hat der Bund dem Aargau 1472 Asylsuchende zugewiesen. Das sind 50 Prozent mehr als 2010.