Betreuung

Nach aufgehobenem Lockdown: Landeskirchen nehmen Palliative-Care-Begleitdienst wieder auf

Die Freiwilligen hätten die Möglichkeit der persönlichen Begleitung im Lockdown sehr vermisst, teilen die Landeskirchen mit. (Archivbild)

Die Freiwilligen hätten die Möglichkeit der persönlichen Begleitung im Lockdown sehr vermisst, teilen die Landeskirchen mit. (Archivbild)

Mit den Lockerungen des Bundes haben auch die Aargauer Landeskirchen ihren Palliative-Care-Begleitdienst für schwer kranke und sterbende Menschen in Institutionen und in häuslicher Pflege mit ausgebildeten Freiwilligen wieder aufgenommen.

Dabei müssten die Vorgaben und Schutzkonzepte der jeweiligen Institutionen beachtet werden, heisst es in einer Mitteilung. Für Einsätze ausserhalb von Institutionen wurde ein eigenes Schutzkonzept erstellt. Die Einsatzleitung stellt bei jeder Anfrage für eine Begleitung sicher, dass die Freiwilligen alle notwendigen Schutzmassnahmen vor Ort einhalten können.

2019 haben rund 250 Personen im Palliative-Care-Begleitdienst der Landeskirchen 463 schwer kranke oder sterbende Menschen begleitet und 7567 Stunden als Freiwillige geleistet. Die Freiwilligen hätten die Möglichkeit der persönlichen Begleitung im Lockdown sehr vermisst, teilen die Landeskirchen mit. Aber sie hätten sich auch in dieser Zeit mit viel Fantasie telefonisch und schriftlich um Menschen mit Betreuungsbedarf gekümmert. (az)

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