Bei einer stabil bleibenden gymnasialen Maturitätsquote von 16,4 Prozent wird sich die Zahl der Mittelschülerinnen und -schüler bis ins Jahr 2045 von heute rund 6000 um 25 Prozent auf 7500 erhöhen. Daher muss zusätzlicher Schulraum für rund 100 weitere Abteilungen geplant und geschaffen werden. Die Kommissionsmitglieder fordern aber, dass zusätzlich alternative Szenarien angedacht und vor allem genügend Reserven eingeplant werden müssen.

Die neun Leitsätze beinhalten den Neubau von zwei Kantonsschulen (Fricktal und Aargauer Mittelland), den Ausbau der Kantonsschulen in Baden und Wettingen sowie die Erweiterungsbauten in Aarau und an der Kantonsschule Wohlen. Einige Kommissionsmitglieder fragen zudem, ob nicht allenfalls andere Varianten zu einem besseren Kosten-Nutzenverhältnis führen könnten. Diskutiert wurde auch über eine Erhöhung der durchschnittlichen Grösse einer Abteilung (heute 21,4 Schüler).

Die Kosten liegen bei rund 186 Millionen Franken. Die Botschaft wird voraussichtlich im September 2019 im Grossen Rat diskutiert. (az)